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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Ochs Pelikan.

S. Januarius, als Bischof (von Bcnevent), einen glühendenOfen zur Seite, aus dem er unversehrt herausgckom-men, von wilden Bestien umgehen. Siehe Bestien.Weil er einen gefangenen Christen besucht und gestärkt, wirder eingezogen und mit sieben andern Genossen, die gekommenwaren, ihn zu besuchen, verurlheilt. Die wilden Thiere ver-schonen sie, und andere Martern sind vergeblich. Sie werdenenthauptet. Dioclelianische Verfolgung.

S. Victor von Mailand , gewöhnlich als Mohr undrömischer Soldat vorgestellt, mit einem glühen-den Ofen. Er führte den Beinamen Mauretanus.

Es wurde ihm geschmolzenes Blei auf den Körper gegossen.Ein Engel befreit ihn Nachts aus den Banden, er wird aberwieder ergriffen und enthauptet. Nach andern Legenden ister in einem Ofen verbrannt worden.

Ofen siehe unter Ochs; glühender Ofen = Stier.

Opfcraltar.

S. Alexander, römischer Soldat, ein Schwert in derHand. Einen heidnischen Opfertisch zur Seite,den er in Gegenwart des Kaisers umgestossen hatte.

Orgel. Siehe Musikalische Instrumente.

I

Palmen, Palmzweige, siehe unter Blätter.

Päpste. Siehe die Attribute, welche den Päpsten beigegeben sind.

Pelikan.

Dass sich der Vogel Pelikan die Brust öffne und mit seinemBlute die Jungen ernähre, wurde von dem ganzen Alterthumegeglaubt. Den Christen schien es ein gefälliges Bild für diefreiwillige Hingabe des Erlösers C,jder sein Blut gegeben zurErlösung für Viele). Das Pelikansnest findet sich deshalböfters in alten, zumal italiänischcn Bildern, über dem Hauptedes gekreuzigten Heilands angebracht, auf der Spitze des