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Rüstung.
ob der bildliche Ausdruck: «Streiter Christi“, womit manin einer früheren Zeit jeden Gläubigen bezeichnete, die Zahldieser Darstellungen so ungemein vermehren half. Es kommenan sehr vielen Orten Darstellungen und Legenden von solchenStreitern Christi vor. Immer sind es milites, die den Martyr-tod für Christum erduldet. In Deutschland allein hat man Kundevon nahe an Vierhundert. Man nimmt sie auch insgemein fürThebaeer, siehe S. Mauricius, S. Gereon unter Fahne.
S. MAUiucrus, im Harnisch, mit einer Fahne, Schildund Schwert. Siehe Fahne.
S. Ursus, geharnischt, mit einer Fahne oder Schwert.
S. Georg von Cappadocien, geharnischt, mit einerFahne, den Brachen tödiend.
Bekleidet unter Diocletian hohen militärischen Bang, wird ge-martert, weil er sich offen als Christ bekennt und enthauptet.Die alten Legenden schreiben ihm ausser der Erlegung desDrachens so vielerlei Wunder und Thaten zu, dass schon inder ersten Zeit der Kirche Vorsicht im Gebrauch dieser undähnlicher apokryphischer Bücher empfohlen wurde und Pius V.endlich alle Erzählung von ihm in seinem Breviar. Rom. weg-zulassen befahl. Vergl. Drachen.
S. Longin, geharnischt, mit einem. Schwerte, den Bra-chen tödtend.
Jener römische Soldat, der Christo die Seite durchstach? Au-gustin nennt ihn Longin. Die Legende erzählt, dass Longin,der zum eifrigen Christ umgewandelt, auf Pilati Befehl seienthauptet worden.
S. Johannes und S. Paulus, beide mit Schwertern.
S. Sebaldus, als Ritter oder Einsiedler. Siehe Ochsen.
S. Wilhelm, in ritterlichem Co stüm, mit einem Schwertein der Hand, oder als Benediktiner mit einer Rüstungzur Seile.