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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Rost. Rüstung.

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S. Vincektius der Levit, in der Kleidung eines Diakon,einen mit Zacken besetzten Rost neben sich. ZurSeite, oder sonst wo, ein Rabe.

Wurde in der Verfolgung des Dacian, nebst dem Valerius, sei-nem Bischöfe, nach Valencia geschleppt und auf das schauder-hafteste gemartert und zerfleischt, auf einem Eisenbette überglühende Kohlen gesetzt, dann in einem Kerker auf Scher-ben gelegt feine nicht seltene Fortsetzung der Marter]). DerKerkermeister sah durch die Thürritze wunderbaren Glanzund vernahm Lobgesänge. V'incentius starb unter den Händender frommen Christen, die ihn verpflegen wollten. Dacian Hessdie Leiche in einen Sumpf werfen. Ein Rabe C die älteste1 Legende sagt »schwarz« »um die Trauer auszudrücken)vertheidigt sie gegen die Raubvögel, ja selbst gegen einenWolf. Der Leichnam wurde hierauf an einen Mühlstein ge-- bunden, ins Meer geworfen, dennoch trieb er ans Ufer zurückund wurde dann in einer Kapelle bei Valencia beerdigt. 304-

Rüstung, Ritter, Soldaten, überhaupt Krieger. Vergl.hiezu Fahne.

Die kriegerische Rüstung der frommen Helden ist nicht immergemäss des Jahrhunderts ausgedrückt. Märtyrer der erstenJahrhunderte sind nicht selten in der Rüstung des späterenMittelalters vorgestellt. Darum mussten die beiden Formen:Ritter und römischer Soldat hier unter einander gestelltwerden. Ein fester Typus scheint nicht von den Künstlernbeobachtet zu sein. Wir lassen Diejenigen in unserm vorlie-genden Verzeichnisse voranfolgen, die zumeist als christlicheRitter zu finden sind. Unter ihnen wären noch viele aus denersten Jahrhunderten des Christenthums aufzuzählcn, die aber, da sie besonderer individualisirender Attribute ermangelnnicht alle können aufgenommen werden. Fast scheint es als