Pfeil.
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S. Sebastian, entkleidet an einen Baum, gebunden,(manchmal auch an eine Säule') mit Pfeilen durch-schossen. Oder iti freier Stellung bekleidet —kriegerisches Costüm, oder als vornehmer Römer —einige Pfeile in der Hand. Oft mit einem kleinenBart auf der Oberlippe, weil er Hauptmann in derpreetorianisclien Leibwache war.
Er wurde unter Domitian an einem Baum erschossen. Aberheilige Frauen, unter denen Irene, die Witwe des MärtyrersCastulus, zogen ihm die Pfeile aus, wuschen die Wunden mitBalsam und belebten ihn wieder. Dennoch stellte er sich vonneuem unerschrocken dem Kaiser Diocletian als Christ vor.Er wurde in den Circus geworfen. 288.
3. Christina, mit einem Pfeile ^Messer, Zange, Mühl-stein, Schlange).
S. Canut, mit der Königskrone, Pfeil und Lanze.
Von seinen Dänen, die sich weigerten, den Zehnten zu geben,bekriegt und 1085 ermordet. (Verrätherischer Weise in einerKirche mit einem Dolche niedergestossen, dann vollends miteinem Wurfspiess, der durch das Fenster geschossen wurde,getödtet.)
S. Lambert, als Bischof, Pfeil oder Wurfspiess. Sieheunter Lanze.
S. Otto, als Bischof, mit einem Pfeil, weil er diePfeile, die man ihm als Kriegsmunition gegen seine Feindezugeschickt, zum Bau des Michelsberg in Bamberg verwendenliess. Ein Schwabe, Kaiser Heinrich des IV. Kanzler, dannBischof von Bamberg, Apostel der Pommern.
S. Petrus Thomas, als Karmeliter, Pfeil.
S. Edmund, an einen Baum gebunden, mit Pfeilendurchschossen.