Angelsächsischer König, der den Einfällen der Dänen erliegt.Er wurde gefangen, verspottet, gegeiselt, dann an einen Baumgebunden und mit Pfeilen erschossen. Zuletzt noch wurde ihmdas Haupt abgeschlagen. 870. — Er ist leicht mit S. Sebastianzu verwechseln, wenn nicht irgendwo die Insignien des könig-lichen Standes angebracht sind, oder das Costüm der Neben-personen auf die spätere Zeit hindeutet; doch trägt S. Seba-stian gewöhnlich einen kleinen Schnurrbart.
Pferd.
S. Jacobus Major, auf einem weissen Pferde. Sieheunter Pilger.
S. Georg, zu Pferde. Siehe Drachen.
S. Gregorius von Amiens, zu Pferde , hinter ihm sitztein Knabe. Vorzüglich in der griech. Kirche.
Er war Bischof zu Nicopolis in Armenien, welche Würde eraber niederlegt und sich in die Einsamkeit zurückzieht. Erlebte dann als Klausner in Frankreich. XI. Jahrhundert.
S. Martin von Tours, zu Pferde. Siehe Mantel.
S. Hippolytus , als Priester , Pferd zur Seite, weil ervon zwei Pferden geschleift wurde.
Bischof von Oporlo. Aus dem Lobgesang des Prudentius aufden heil. Hippolyt könnte man schliessen, dass dieser ehrwür-dige Bischof von Oporto nur seines Namens wegen zu dieserTodesart verurtheilt worden. Vielleicht in Rücksicht auf OvidsMetamorph. 15, 45. Der Lobgesang des Prudentius scheint dieeinzige Nachricht zu sein, die man von diesem Martyr besitzt.Deshalb wird er auch als Priester abgebildet, obschon er Bischofwar, weil er im Hymnus immer als solcher erwähnt wird.
S. Ivan, als Einsiedler , Pferd zur Seite.
S. Quirinus, ein Pferd zur Seile, weil er geschleiftwurde. Vergl. Vogel, Mühlstein.