Pfau.
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Kreuzes, oder unmittelbar über dem Haupte Jesu, so dass dieDornenkrone mit den Zweigen des Nestes zusammenkömmt. —In Kirchen wird das symbolische Bild des Pelikans oft amHochaltar angelroffen.
Pfau.
Viele Consecrationsmiinzen zeigen, dass das Bild des Pfauesim römischen Heidenthum bei der Vergötterung der Kaiserinnenangebracht worden. Diesem Bilde der Unsterblichkeit wurdein den ersten Jahrhunderten der Kirche die christlicheIdee von der Unsterblichkeit und Wiederaufer-stehung unterlegt. Das Pfauen-Bild konnte beibehaltenwerden, in so fern darin bereits eine dunkele Ahnung von demerkannt war, was jetzt in einer grösseren und allgemeinerenBedeutung gelehrt und erfasst worden. Es scheint, dass sichdie christlich-symbolische Bedeutung des Pfaues zunächst anden jährlichen Federwechsel des Thiers anlehnte, der bei derSchönheit des Gefieders aufgefallen war; auch behaupteten dieAlten, sein Fleisch widerstehe der Verwesung. Durch allesdieses empfahl sich das Bild als Symbol der Unsterblichkeit.In dieser Bedeutung findet sich auch der Pfau auf Wandge-mälden neapolitanischer und römischer Katakomben, so wieauf mehreren Sarkophagen. In der Anordnung der Gräber-bilder lässt sich bemerken, wie durch dieses Symbol derTriumph über den Tod, eine freudige Hoffnung der Aufer-stehung sollte ausgesprochen werden.
S. Liborius, als Bischof vorgestellt, hält ein Buch, aufwelchem einige kleine Steine liegen. (Er ist Schutz-patron gegen den Stein.) Manchmal ist auch einPfau angebracht , weil ein Pfau, als die Reliquiendieses Heiligen im Jahre 836 von Mans (in der Vendee) nachPaderborn gebracht wurden, vorherüog und den Weg zeigte.