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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Ochs.

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Er hatte einst mit einem Juden zu Rom über die Göttlichkeitder christlichen Religion disputirt und einen Ochsen, den derJude mit einem magischen Worte getödtet, durch sein Gebetwieder belebt und so den Gegner bekehrt.

S. Rainerius , einen Stier neben sich, vor dessen An-griff er wunderbar gerettet worden.

Eben vom Gebete aufstehend, musste er einen stössigeji Stierin den Stall hineintreiben. Das wilde Thier nahm ihn auf die Hör-ner und schleuderte ihn hoch in die Luft. Er aber stand sogleichvom Falle wieder auf und setzte sein Gebet fort. Starb 1589.S. Julitta, mit einem Schwerte, eitlen Stier neben sich.S. Perpetua und Felicitas, Kuh neben sich.

Sie wurde nebst andern Märtyrern im Amphitheater einerwilden Kuh vorgeworfen, die sie aber nicht völlig tödtete.Deshalb wurde sie noch enthauptet.

S. Blandina. Stier neben ihr.

Sie wurde im Jahre 77 in Lion gemartert und zwar in einNetz gebunden einer wilden Kuh vorgeworfen.

Stier = glühender Ofen.

S. Pf.lagia von Taiises, in einem glühenden Stier verbrannt.S. Eleutherius, mit einem Schwerte. Einen glühendenOfen zur Seite. Siehe Engel.

Nachdem er viele Feuerqualen auf dem Rost und unterschied-lichen Oefen überstanden, in denen er himmlischen Schulzgenoss, wurde er den wilden Thieren vorgeworfen, die ihngleichfalls verschonen. Endlich wird er enthauptet. 120.

S. Eustach, als römischer Feldherr, einen glühendenOfen zur Seite, in dem er verbrannt wurde.

Nachdem er^aller seiner Würden entsetzt, wird er den wildenThieren vorgeworfen, die ihn verschonen, dann mit seinerganzen Familie in einem glühenden Stier verbrannt. Dennochfand man nach drei Tagen die Leiber unversehrt. Siehe Hirsch.

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