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Marienbilder.
an wessen Stabe ein Wunder geschehe, der solle Gemahl(andere Apokryphen sagen Vormund) der Jungfrau werden.Eine andere Legende erzählt, eine Stimme aus dem Allcrhei-ligsten habe gerufen, jeder Unver e h e 1 i ch le aus dem HauseDavids möge mit seinem Stabe hinzulreten zu dem Altäre, derStab des Erwählten werde grünen, der heil. Geist, in Gestalteiner Taube, solle sich auf den Stab des Erwählten nieder-lassen. Joseph, ein Spross Davids, in hohes Alter vorgerückt.,habe seinen Stab zu Hause gelassen, da ihm ungeziemendschien, unter die Freier zu treten. Aber Gott that Alles demHohenpriester kund. Als Josephs Stab herbeigebracht worden,hatte sich daran eine Blüte hervorgetrieben und eine Taubesetzte sich auf die Spitze des Stabs. So ward Maria demJoseph verlobt.
Dieser Cyklus von Bildern, der noch nebenher eine MasseStoff aus der Legende der heil. Mutter Anna und ihren dreiMännern mit aufnimmt, hat sich am allermeisten in den Kar-meliterklöstern ausgebildet, aus Gründen, die in dem fabel-haften Alter dieses Ordens und seinen sonderbaren Ordens-traditionen lagen. —
Noch muss einiger symbolischer Darstellungen gedachtwerden, denen wir mehr oder minder häufig begegnen.
Maria, mit einem weiten Mantel angetlian , unter wel-chen Gnadcnmanlel, Mantel der Liebe, sie, als grössteFiirbilterin, die Gläubigen nimmt.
Maria, auf dem Monde stehend. In Rücksicht aufApokal. XII. Oft wird Maria mit Einem Stern überdem Haupte (dem Stern der Weisen) gemalt, und dannwol auch beide Bilder (Mond und Stern) verbunden.
An dieses schliessen sich jene bekannten Marienstatuenan, die man so häufig in den katholischen Kirchen findet..Maria mit dem Kinde, von einer strahlenden Sonne umgeben,