Marienbilder.
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des Königs Aufführung unzufrieden war, gehorchte nicht demBefehl, sondern schwamm auf seinem Mantel davon.
Marienbilder«
Die Marienbilder treten erst häufiger mit den Nestoriani-schon Streitigkeiten hervor. Diesen stets wiederkehrendenZweifeln und Angriffen verdanken sie ihre zunehmende Ver-breitung. Die Kirche musste sich bemühen, zur Belehrung der Gemeinden, die von den Andersgläubigen so hartangcfochtene wirkliche Menschwerdung Christi her-vorzuheben. Deshalb eben wurden Darstellungen, wie solcheder Madonna mit dem Kindlein, der Krippe zu Bethlehemu. s. w. geflissentlich begünstigt. Es mochte als ein Be-kenntniss über eine wichtige Frage gelten. Vergl. Chri-stusbilder. Was nun die Gesichtszüge der JungfrauMaria betrifft, so sind diese zunächst und ursprünglich ausälteren Christusbildern abgezogen. Denn einer Tra-dition zufolge war Christus „in allem seiner Mutter ähnlich.“Es tritt in diesen Bildern vollkommen die Parallele mit demauf, was wir gleich vorn in der Einleitung von der Ausbil-dung der apokryphischen Marienevangelien angedeutet haben.Denn diese sind in derselben Weise aus den Evang. infantheJesu Christi hervorgegangen, wie der physiognomische Ty-pus der Marienköpfe aus den noch älteren Christusköpfen.Dieser Typus gibt sich schon in den frühesten Marienköpfenzu erkennen, die uns z. B. auf einigen Sarkophagen erhaltenwurden. Und er hat sich lange Zeit unverändert bewahrt,ja fast einer Erstarrung und Versteinerung vergleichbar beiden Byzantinern. Von ihnen sind diese herkömmlichen Um-risse der Marienköpfe ins Abendland übergegangen, wo bisdahin Marienbilder wenig bekannt waren.
Mit Giovanni Cimabue, oder besser, in jener Kunstperiode,