Höhle — Hostie.
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klärung des hebräischen Ausdruckes festgehallen. Solcher Bei-spiele, welche den Werth der alten traditionellen Bildwerkebekunden, lassen sich mehre anführen. Es ist in ihnen einThcil jener Tradition niedergelegt, deren man immer mehroder minder bei Erklärung der heil. Schrift bedurft hat.
Hohle.
S. Felix von Nola, in einer Höhle, vor deren Eingangein Spinnengewebe. Vergl. unter Ketten.
S. Genoveva. Vergl. unter Hirsch.
Die sieben Schläfer, in einer Höhle dargestellt.
Unter dem Kaiser Decius (250) hatten sich einige frommeMänner in einer Höhle bei Ephesus verborgen. Sie wurdenentdeckt, und der Eingang wurde, während sie schliefen, ver-mauert. Der Ausdruck: „sie entschliefen daselbst“ist nachmals in einem gröberen Sinne genommen worden unddie späteren Legenden erzählten, die sieben Männer hätten biszur Zeit des jüngeren Theodosius geschlafen, wo sie dannmit dem triuinphirenden Cliristenthum erstanden seien. Unterdem Letzteren mag aber leicht die Auffindung der heil. Leiberzu verstehen sein. Sie werden nach einer alten Darstellungdurch folgende Attribute individualisirt:
S. Johannes und Constantin, jeder mit einer Keule.
S. Maximilian, mit einer Knotenkeule.
S. Malciius und Martinian, mit Beilen.
S. Serapion, mit einer Fackel.
S. Danesius, mit einem grossen Nagel.
Holzstoss. Siehe Scheiterhaufen.
Hostie.
S. Burckiiarb, als Bischof. Eine Hostie in der Hand.
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