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Hirsche. Ilirlen.
Sie war die Tochter der heil. Brigitta und des Königs UIfooder Wulpho von Nericien, Aebtissin des Klosters Watzen undstarb 1381. — Mit ihrem Gemahl lebte sie in einem jungfräu-lichen Verhältnisse. In Rom war sie mit ihrer Mutter, .derheil. Brigitta, auf einer Pilgerfahrt zusammengetroffen. DieNachricht von dem Tode ihres Gemahls Kgrard zog „derschönen Jungfrau“ mannigfache Nachstellungen von Seiten vor-nehmer Jünglinge zu, die um ihre Hand anhielten. Da alleAnträge ohne Erfolg waren, so beschlossen einige römischeJunker Catharina aufzuheben. Sie hatten sich in einen Hinter-halt gelegt, wurden aber von einem vorüberspringenden Hirscheauf andere Wege verlockt. Unterdess war Catharina an dergefährlichen Stelle vorübergegangen.
S. Macrina. Zu-ei Hirsche neben ihr, durch die sieernährt worden.
Hirten, Schäfer, hiezu vergleiche Schafe.
Oft findet sich auf alten Kunstwerken Christus alsguterHirt vorgestellt, unter Schafen, mit oder ohne Gehülfen.Auf sehr alten Basreliefs zuweilen mit einer Hirtenflöte, oderdem Hirtenstab, ein Schaf liebkosend oder tragend.
Der Prophet Amos , meistens mit einem ;Schäßein zuFüssen {einigemal als Schäfer vorgestellt, von Scha-fen umgeben).
Diese traditionelle Darstellungsweise ist einigermassen merk-würdig, weil die lateinische Uebersetzung der Vulgata nichtSchafhirt, sondern armentarius hat. Das würde auf grossesVieh hindeuten, wie denn die deutsche Bibel wirklich auchKuhhirte übersetzt. Amos VII, 14. 16 heisst es aber im he-bräischen Original ausdrücklich ein Hirt des kleinen Viehs,Schafhirt. Das herkömmliche Bild hat also die bessere Er-