Hirsche.
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nach Trier reisen, ein grosser Hunger, alle Nahrung fehltund die Quellen sind vertrocknet. Drei Hirschkühe kommen,lassen sich von S. Goar melken, die Boten erquicken sich.Zur, selben Zeit füllen sich ihre Reisetaschen mit Speisen.In dem Bericht über diese Begebenheit sieht der Bischof nurZauberei und er hält S. Goar für einen Magier. Er will ihnprüfen. S. Goar lässt ein dreitägiges Rind aussagen, wer seinVater sei. Es nennt den Bischof Rustikus von Trier. Späterwill ihn das Volk und König Sigebert auf den bischöflichenStuhl erheben, er aber schlägt es standhaft aus, verlässt an7 Jahre lang seine Zelle nicht und stirbt 575.
S. Maximus von Turin. Mit einem Reh, das ihn er-nährte. Ende des fünften Jahrhunderts.
S. Procopius von Böhmen, als Einsiedler, einen Hirschneben sich.
Der böhmische Fürst Ulrich verfolgt auf der Jagd einen grossenHirsch, der sich hinter den frommen Einsiedler Procopiusrettet, da dieser eben mit Fällung eines Baums beschäftigt ist.Ulrich stiftet ein Kloster zu Ehren S. Johann des Täufers,in welchem Kloster Procopius später, durch Ulrichs Sohn,Brzetislaw, zum Abte ernannt wurde. Er starb 1053.
S. Genoveva von Brabant. Eine Hirschkuh zur Seite.Gewöhnlich in einer Höhle, in der sie mit ihrem Kind-lein lebte und von einer Hirschkuh ernährt wurde. Ihr Gemahl,der Herzog Siegfried, hatte sie aus einem ungegründeten Ver-dacht verstossen, dann, der Spur einer Hindin folgend, wieder-gefunden.
S. Ida oder Itta, in Nonnenkleidung. Einen Hirsch zurSeite. Ein Rabe trägt einen Ring im Schnabel.
S. Catharina von Schweden, mit den Zeichen ihrerköniglichen Abstammung. Eine Hirschkuh zur Seile.