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Hirsche.
suchen ihren Sohn. Sie kommen auf sein Schloss, werdenvon der Schwiegertochter gut aufgenommen und endlich er-kannt. Noch ist der Sohn nicht zurück. Für die Nachträumt die gute Schwiegertochter den alten Eltern ihr eigenesSchlafzimmer. Julian kömmt in der Nacht nach Hause, findeteinen Mann auf seinem Lager und tödtet seinen Vater, dannseine Mutter, die er für sein treuloses Weib nimmt. Als erwüthend aus dem Schlosse stürmt, begegnet ihm seine Gattin,die aus der Frühmesse heimkehrt und ihm die schrecklichsteAufklärung gibt. Er will seine Frau verlassen. Das treue,gekränkte Weib folgt ihm und theilt seine Busse. Da war einreissendes Wasser, in dem jährlich viele Menschen ihr Lebenverloren. Hier bauen beide eine Hütte und schaffen die Rei-senden täglich über den Fluss. In einer stürmischen Winter-nacht ruft es jenseits des Flusses. Julian bringt einenaussätzigen Mann herüber, der so erstarrt ist, dass er ihn insein eigenes Bett zu sich nehmen muss. Morgens erklärt sichs,dass es ein Engel war. Julian und seine Frau starben als-bald. — Deshalb wird S. Julian, der auch der Arme heisst,von den Reisenden um gute Herberge angerufen.
S. Eciarus oder Echenus, als Bischof, einen mit Hir-schen bespannten Pflug neben sich, mit dem er dasLand bestellt hatte.
S. Goar, als Einsiedler, drei Hirschkühe um ihn, Hutoder Mütze an einem Sonnenstrahl hängend. Oftauch einen Topf neben sich (er ist Patron derTöpfer) oder in der Hand, Teufel auf der Schulter.Ein begeisterter Einsiedler predigt er das Christenthum im Trieri-schen und an den Rheinufern. Er wird durch einige Verleumderbei dem Bischof Rustikus fälschlich angeklagt, der ihn zu sichbescheidet. Die Boten überfällt, als sie mit dem Heiligen