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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Hirsche.

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lasst ihn endlich aufsuchen und macht ihn zum Feldherrn. ImLaufe des glücklichen Kriegs findet er seine entführte Frauund seine geraubten Kinder wieder. Eustach zieht (riumphirendunter Hadrian in Rom ein, verweigert aber den Göttern zuopfern, wird aller Würden entsetzt und mit seiner ganzenFamilie in einem glühenden Ofen verbrannt.- Siehe unterStier, Ochs.

S. Felix von Yalois. Ein Hirsch neben ihm , der einKruzifix zwischen dem Geweihe trägt.

Er stiftete mit dem Johann von Matha den Orden S. Trinitatiszur Auslösung der Gefangenen. Diese Ordensleute werden inFrankreich gewöhnlich Mathuriner genannt. Sie tragen einweisses Kleid. Vergl. Johannes de Matha unter Kette.

S. Aegidius oder Gilles, als Einsiedler mit einer Hirsch-kuh, die durch einen Pfeil verwundet ist, oder imDiakonenkleide , eine Palme tragend.

Er lebte als Einsiedler an der Rhone Mündung, dann beiNismes. Eine Hirschkuh ernährte ihn. Der Gothenkönig Flavius,der auf der Jagd dieses Thier angeschossen und verfolgt hatte,entdeckte so den Heiligen Ende VII. Jahrhunderts.

S. Julianus IIospitator. Ein Hirsch steht vor ihm, derihm sein Schicksal prophezeiet, ln einer andernDarstellungsweise trägt Julian als Einsiedler Reisendeüber den Fluss.

In seiner Jugend verfolgte er einst auf der Jagd einen Hirsch.Er hatte dem Thiere lange nachgesetzt, das endlich stehen bleibt,den Verfolger anredet und ihm prophezeiht, er werde nochVater und Mutter tödten. Diese Verkündigung erschüttert ihndermassen, dass er sein Valerland verlässt und Dienst beieinem fremden Könige nimmt. In dessen Gunst steigt er allmählig immer höher und heirathet eine vornehme Dame vomHof. Mittlerweile verlassen Julians Eltern ihre Heimat und