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Hirsche.
S. Rüberttjs , in der Kleidung eines Jägers (je zu-weilen mich als Bischof). Ein Hirsch vor ihm, zici-schen dessen Geweih ein Crucifix steht.
Aus hohem Geschlechte, lebte er am Hofe des Pipin, den Welt-freuden, namentlich der Jagd sehr zugethan. Einst trieb er imArdennerwalde,' in der Chanvoche, einen weissen Hirsch auf,der plötzlich vor ihm stehen blieb und ein Crucifix zwischen demGeweih zeigte. Er wurde durch dieses wunderbare Aben-teuer von seinem weltlichen Lebenswandel abgewendet. DerBischof Lambert vollendete seine Bekehrung. Er lebte dannals Einsiedler im Ardennerwalde und wurde in Rom zum Bi-schof von Lüttich geweiht.
S. Eustacii. Ihm zur Seite ein Hirsch, zwischen dessenGeweih ein Crucifix steht, oder, er trägt ein Ilirsch-köpfchen auf der Hand, oder, er hält nur dasGeweih , in dessen Mitte dann manchmal ein Cru-cifix steht.
Er hicss anfangs Placidus, und diente unter Vespasian und Titus.Bei der Eroberung von Jerusalem hatte er sich ausgezeichnet. —Auf der Jagd traf er einstmals einen weissen Hirsch an, der sichwillig fangen Hess; zwischen dem Geweih trug der Hirsch einCrucifix, welches rief: Placidus warum verfolgst du mich. Darauflässt er sich mit Frau und Kindern taufen; besteht wie ein zweiterHiob alle Arten von Prüfung: Verarmung, Pest, Flucht, Entführungseiner Frau. Da er bei seiner Auswanderung an ein reissen-des Wasser kommt, trägt er eines seiner Kinder hinüber, dasandere wollte er nachholen; das wird unterdessen von einemLöwen geraubt. Während der Vater zur Rettung herübereilt, ist unterdess das andere am jenseitigen Ufer von einemWolf entführt worden. Die Armut zwingt ihn als Taglöhnerzu arbeiten. 15 Jahre dient er einem reichen Herrn. Trajan