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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Herz. Hirsche.

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S. Theresia, als Carmelilerin. Ein brennendes Herzin der Hand. Crucifix vor sich. Stifterin der un-beschuheten Carmeliterinnen in Spanien. Starb f582.

S. Maria Magdalena de Pazzis. In der Kleidung derCarmeliterinnen, die Wundmahle tragend. Ein bren-nendes Herz sammt Dornenkrone in der Hand, weilsie in einer Vision das ganze Leiden Christi erdul-det. Starb 1607.

Hirsche, Rehe '(Hirschgeweih).

Meistens durch einen Pfeil verwundet, ein Attribut, welchesebenso häufig in den Heiligenlegenden auftritt, als in denromantischen Dichtungen des ganzen Mittelalters. In der ger-manischen Mythologie erscheint der Hirsch gern als Wegweiser.Er hilft dem Verirrten wieder zurecht. Im Mittelalter dage-gen ist Er der Hilfsbedürftige, der sich zu dem Frommenflüchtet und Rettung findet. Die altchristliche Symbolikscheint, nach Psalm XXXXII, die nach Gott verlangende Seeleunter dem Bilde des Hirsches anzudeuten. Späterhin hat manwohl schlechtweg die Frommen und Gläubigen damit bezeichnet.So mag es sich erklären, wenn in den ohnehin sehr mytlieu-reichen Volkslegenden des heil. Rieul (eines Freundes desDionys. Areopag. und Schülers des Evangelisten Johannes) er-zählt wird, dass die Hirsche in Procession an seinem Fest-tage mitgegangen. Die Legende ist vielleicht aus einem sym-bolischen Bildwerk geflossen. Von der nach Gott verlangendenSeele lag der Uebergang zum Wasser der Taufe nahe (v. 2.)Und so findet sich denn auch in der alten Kirche der Hirscheinigemal als Symbol an Taufbecken angebracht. Uebrigenstreten Hirsche, Hirschkühe, Rehe in der Ikonographie derHeiligen bei nachstehenden auf: