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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Christus-Bilder.

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schüttert, dass er allem Zeitlichen den Rücken kehrte, undin den neugestifteten Orden des Ignatius trat.

Chirurgische Instrumente. Siehe Apothekerapparat.

Christus - Bilder.

Die Christusbilder, welche seit Constanlin dein Grossen in-nerhalb der katholischen Kirche entstehen, zeigen fast durch-gängig einen übereinstimmenden Charakter und lassen einengemeinsamen Typus erkennen, der sich nicht unwahrschein-lich an eine alte Tradition anlehnt. Zunächst freilich scheintdieser Typus aus apokryphischen Schriften gezogen zu sein;aber auch diese mögen leicht aus allerlei Nachrichten undmündlichen Ueberlieferungen herzuleiten sein, die unter denGläubigen gangbar waren. Die zahlreichen Bilder, die sichums fünfte Jahrhundert zu verbreiten anfangen, von denen mansagte, sie seien nicht von Menschenhänden gemacht, 60 wiejene Bildnisse, die man dem Evangelisten Lucas zuschrieb, bil-deten diese überlieferten Formen immer mehr zu einem festenGepräge aus, in dem sich jedoch fortwährend die überlie-ferten, charakteristischen Einzelheiten bewahrt haben. DerselbeTypus hat sich auch durch alle Stadien der Kunst hindurcherhallen. Nur der Ausdruck wechselt, in so fern sich darinmehr die Milde, der Schmerz, die Glorie ausspricht. Dieserverschiedenartige physiognomische Ausdruck hängt mit demDogma von den zwei Naturen in Christo zusammen. Es isteine ganz moderne Auffassung der Sache, dass sich in diesemverschiedenartigen physiognomisohen Ausdruck der Christusköpfenur die Subjectivität der Künstler kund gebe. Man hat nichtbemerkt, wie treu sich diese alten Künstler der an sie ge-stellten Aufgabe angeschlossen haben. Die unterschiedlichenDarstellungsweisen des Herrn als Salvator mundi, Ecce-homo, Agnus dei, als Kindlein oder Leichnam auf Marias