Buch, Rollen- Büchse.
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die Rolle auf das Buch des Lebens, Apokal. III, 5. XIII,8. XXI, 27 liingedeutet, wie sich das genugsam aus der Zu-samminenstellung mit den hierauf bezüglichen apokalyptischenBitdern ergibt. Das Buch hingegen, welches fast immeraufgeschlagen ist, scheint sich auf das Evangeliumzu beziehen. Gemeiniglich findet sich auf den gegenüberste-henden Blättern des Buches ein Bibelvers angegeben, durchwelchen diese Beziehung hervorgehoben ist. Manchmal gibtsich in der Auswahl dieses Spruches ein energisches Glau-bensbekenntniss, eine Proteslalion gegen heterodoxe Lehrmei-nung zu erkennen, der man zu der Zeit, da das Bild gefertigtwurde, entgegen trete«, wollte.
Das Buch deutet sonst den Kir ch e nl e hr er an. Nur einige-mal, wie bei S. Catharina von Alexandrien, der in göttlicher Weis-heit Unterrichteten, ohne weitere Rücksicht auf öffentlichesLehramt. Selten bezieht es sich auf ein besonderes Fac-tum, wie bei S. Ludger, der als Bischof in einem Brevierlesend vorgestellt wird, weil er, zu Kaiser Karl beschieden,erst sein Gebet auslas, ehe er gehorchte, da Gott vor demKaiser gehe. Gemeiniglich finden sich noch begleitende Attri-bute, wodurch in der Iconographia sancta die Person naher indi-vidualisirt wird, was um so nothwendiger geworden, da dasBild so häufig vorkam; so S. Johann Chrysostoinus durch denBienenkorb, S. Johann de Leon durch Küchengeräth u. s. w.
S. Bokifacius, in bischöflichem Gewände , ein Buch hal-lend, durch welches ein Sdncert gestochen. Er wurde750 bei Dokkum von den Friesen erschlagen undnoch hat sich das Buch erhalten, durch das der Stichdurchgedrungen ist.
Buclise,
S. Johanna. Sie hält gewöhnlich ein Kreuz im Arm
und trägt eine Büchse in der Hand, weil sie mit
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