Becher und Kelche. Beile und Aexle.
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als der Priester das Sacrament empor hielt, noch ein Mal dieAugen, um den Kelch anzuschauen.
S. Thomas Aquinas (Von Aquino) genannt Doctor ange-licus. Einen Hostienkelch in der Hand, weil er dasOfficium der Messe geschrieben. Der heil. Geist, inGestalt einer Taube,, bei seinem Haupte. Er starb1274. Einer der grössten Kirchenlehrer.
Beile und Äxte.
Als Attribut, fast immer historisches Zeichen des Martyr-tliums. Deshalb wechselt es zuweilen mit Schwert, oder Lanze;jedoch keineswegs willkürlich. Vergleiche die Bemerkung un-ter Schwert.
S. Hermannus, genannt Joseph. Als Prämonstratenser.Christus erscheint ihm mit einem Beil.
Die Legende erzählt: Hermann Joseph hatte für ein ver-
dorbenes Kloster gebetet, Christus erscheint ihm mit der Axtund will das Kloster umhauen. Wie ein zweiter Abraham fle-het Hermann immer fort für das Kloster, das endlich Gnadefindet. Vergl. Hermann Joseph unter » Apfel«.
S. Hermenegild , mit einem Beile. Königskrone auf demHaupte, oder zur Seite.
Er war der Sohn des arrianischen Westgothenkönigs Leovi-gild, Bruder des Recared, ein eifriger Katholik. Der Vaterbelagerte ihn in Sevilla. Nach hartem Gefäugniss lässt dieserdem Sohne 586 im Gefängniss den Kopf spalten.
S. Johannes Baptista, in der Wüste in Fellen geklei-det, auf ein Beil gelehnt, das in die Wurzel einesBaumes eingeschlagen ist. Alte, allegorische Dar-stellung, zunächst aus dem Evangelium geflossen.
S. Josaphat, M., Axt im Kopfe.