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Becher und Kelche.
S. Lucianus von Beauvais, als Priester, oder in bischöf-lichem Gewände. Er liegt auf Scherben mit dem Kelcheauf der Brust.
Er wurde in Nikomedien unter Diocletian verhaftet, einge-kerkert und gemartert. Den anwesenden Gläubigen brachte erim Kerker das heil. Messopfer auf seiner Brust, als einemAltäre, dar. Starb 312.
S. Nohtbeiit, als Bischof und Prämonstratenser, mitdem Speisehelch in der Hand.
Wegen seiner ungemeinen Werthlegung auf das Altarsacra-ment. Nicht selten sitzt auf dem Kelche eine Spinne. Erhatte einst den heil. Kelch geleert, obgleich ein giftiges Thierhineingefallen war, und niesete das Thier nachher wieder aus.Nortberl war Erzbischof von Magdeburg. Starb 1134. Die Prä-monstratenser wurden auch weisse Chorherrn genannt und sindverbesserte n regulirte Chorherrn nach der Regula S. Augustini“,die um 1121 von Nortbert in dem öden Thale Premontee imForste von Coucy bei Laon gestiftet worden.
S. Lupus von Troyes , als Bischof, einen Kelch in derHand (in dem ein Edelstein liegt, der einst vomHimmel herabgefallen).
Er hatte mit dem S. Germanus die Pelagianer in Englandbekehrt. Dann die Gefahren, die Attila der Stadt Troyes brachte,abgewendet. Starb 478.
S. Pasciialis Baylon, als Franziskaner, der Hostien-kelch erscheint ihm in einer Vision.
Er diente lange Zeit als Hirte. Wegen seiner grossen An-dacht zur heil. Messe, geschah es, dass ihm die Engel oft dasSacrament des Altars auf dem Felde brachten. Im 20. Jahrtrat er in den Orden , dem er eifrig diente. Starb 1592. Als derLeichnam am Altäre ausgestellt war, erhob er, im Augenblick