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Becher und Kelche.
Becher und Kelche.
Wir müssen Beide hier durcheinander folgen lassen, weilsich die Bilder nicht genug unterscheiden. Der Kelch dientnur zum heiligen Gebrauch und ist allgemeines Zeichen despriesterlichen Standes. CD ass es übrigens auch gläserneKelche zu liturgischem Dienste gab, geht aus einer Legendedes S. Donatus von Arezzo hervor, in der erzählt, wird, erhabe einen solchen zersprungenen Kelch durch sein Gebetwieder hergestellt.) Auf ritterlichen Grabsteinen oder überBurg-Thoren gehört er zum Wappen der Templer, deren Pa-tron der heil. Johannes Evangel. war. Der Becher dient nurzu profanem Gebrauche.
S. Johannes Evangelista. Kelch mit einer Schlangeneben sich.
Weil sich das Gift in Gestalt einer Schlange ausgeschiedenhatte, als er den Giftbecher trinken musste. Oft das Symboldes Adlers zur Seite, siehe dieses.
S, Babbara , mit, einem Schwerte; Kelch in der Iland.Thurm zur Seile. Siehe unter Thur m.
S. Benedictus von Nurcia. Im Kleide seines Ordensoder als Bischof. Einen Becher auf einem Bucheliegend oder mit einem Becher, aus dem eine Schlangekriecht.
Die Mönche von Vicovaro bei Tivoli, deren Abt er war,wollten ihn vergiften, weil er zu streng gegen sie verfuhr.Yergl. Rabe, Dornen.
S. Conrad von Constanz , als Bischof, einen Kelch inder Hand, über dem ein Spinnen-Gewebe liegt.
Aus dem Ilause der Welfen; ein sehr frommer Kirchenfürst,der dreimal nach Jerusalem gepilgert war. Es wird berichtet,dass er vom Abendmahlsweine, in den eine giftige Spinne