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Adler.
Taube mit einem Heiligenschein fliegt an sein Ohr. Letzterefür die Symbolik des Johannes-Adlers wichtig, da sich dieTaube als Symbol des heil. Geistes ausweiset. Man sieht daraus,dass die ältere Symbolik den Adler des Johannes unmöglichals heil. Geist nehmen konnte; dass man vielmehr die typolo-gische Geltung und seine Beziehung zu den Ezechiels-Bildernkannte. Diese Darstellungsform, in der die Evangelisten selberin der Gestalt ihrer symbolischen Thiere auftreten, gehört derältesten Zeit der christlichen Typologie an. Sie hat sich indem traditionellen Kunststyl nothdürftig erhalten, aber ihretiefere Bedeutung vielleicht schon sehr frühe verloren.
S. Augustinus, als Bischof mit einem Buche. Einbrennendes Herz in der Hand (siehe dieses). EinenAdler zur Seite.
Als Schutzpatron der Theologen wird ihm das Symbol desEv. Johannis beigegeben, der seit dem Nicäischen Concil ge-wöhnlich der Theologos genannt wird.
S. Bertulhi, als Abt, ein über ihm schwebender Adlerschützt ihn vor dem Begen.
Ein Deutscher von Geburt, der unter Siegeberls Regie-rung in Gallien lebte und Christ geworden war. Er wurde,nach der Legende, auf dem Felde angetroffen, wie er ineinem Buche las, umgeben von einem grossen Glanz undgegen den Regen von einem Adler geschützt, der seineSchwingen über ihm ausbreitete.
Manchmal auch trägt Bcrtulph ein Schiffchen,was sich auf folgende Legende bezieht. Er wollte eines Tags einemArmen Wein und Brod bringen. Der Graf Wambert, in dessenDiensten er war, begegnete ihm. Sofort war das Brod inein Schiffchen, der Wein in Wasser verwandelt. In die Ber-tulplis-Legenden, die im Volke umgingen, scheint sich vielgermanische Mythologie gemischt zu haben. — Es ist immer