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Schwung zu erinnern, der im zwölften und dreizehnten Jahr-hundert in der Literatur eingetreten war. Von den altenvaterländischen Sagen hatte man sich entschieden abgewendet.Die alten Heldenlieder, die Sagenreiche Ueberlieferung derVorzeit war nur dem gemeinen Haufen werth geblieben. DieGebildeten (und es gab nur eine theologische Bildung) hattensie aufgegeben, weil sich dieser Stoff nicht gern von denmystischen, theologischen Principien durchdringen liess. Diebildende Kunst und die Volkspoesie waren immer mehr aus-einander getreten und verschiedene Wege gegangen. Es konntebei dem Vasallenverhältniss der Kunst zur Kirche nicht anderssein. Es musste eine Zeit kommen, wo eine von diesen Richtungendie andere aufhob oder gewissermassen verschluckte. Das tratim zwölften und schon in einem Theile des eilften Jahrhun-derts wirklich ein. Die alte Volkspoesie unterlag der Legende.Bald darauf wurden von den Dichtern mit besonderer Vorliebejene Stoffe aufgegriffen und behandelt, die schon seit langerZeit durch die kirchlichen Bildnereien ihre Verherrlichunggefunden hatten. Und waren auch zwischendurch einzelnealte, volkstümliche Elemente wieder hervorgesucht (wie diesesz. B. in der deutschen Literatur der Fall war), und von neuembearbeitet worden, so wurden sie doch jetzt in eine solcheForm gebracht, die sich dem Style der kirchlichen Kunst aufsstrengste anzunahern suchte. Diese Richtung war im zwölftenJahrhundert die herrschende, und darf man sich eines modernenAusdrucks bedienen, es war die Richtung des Geschmacks ge-worden. Der fromme Erzbischof Jacob von Voragine warmehr, als er es wusste, davon beherrscht.
Wan hebt gewöhnlich den Umstand als sehr bedeutsamhervor, dass um diese Zeit der Roman entstanden sei. Aller-dings kann nicht geläugnet werden, dass diese neue Gattungvon erzählender Poesie, die, wie wir oben haben merken