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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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kein Mangel. Die Quellen strömen in Ueberlluss; unzähligsind die Hülfsmitlei. Vorzugsweise aber ist der Verfasserdem Ruinart, Rosweid, Ribadeneira und der Aurea gefolgt. DieAA. SS. der Bollandisten wurden da, wo eine weitere Er-mittelung von Thatsachen nöthig schien, angegangen; ausser-dem eine grosse Menge anderer Hülfsmittel, Martyrologien, Bre-viarien, Diözesan-Geschichten u. s. w. in den Kreis der Ar-beit hereingezogen. Von der Gemeinde sind diese Art vonlleiligen-Bildern immer besonders werth gehalten worden. Siesind allen verständlich gewesen. Die rührenden und gross-artigen Charaktere, die sie vor die Seele bringen, haben allewie das Beispiel grosser Vorfahren nachgewirkt. Eine Galleriechristlicher Helden war mit ihnen aufgestellt. Solet picturatacens in parietate loqui et prodesse u .

An Zahl bei weitem unbeträchtlicher sind die Symboled. h. solche Zeichen und Bilder, durch welche religiöse Ideenangedeutet werden. In ihnen scheint sich ein Zusammenhangmit einer theilweis uralten Symbolik bewahrt zu haben, diewir unter andern im Judenthume schon vor der christlichem Zeitantreffen. Andeutungen hierüber sind an verschiedenen Ortenin den nachfolgenden Blättern niedergelegt. Selbst die my-stische Deutung des Fisches Cs. dieses) als (f)yauv;, (x Qpm,-,(0)eov, (rjiog, C-O^t ijg, welche der christlichen Zeit anzu-gehören scheint, ist nur eine Umschmelzung einer altern kab-balistischen Symbolik, die unter diesem Bilde den Messiasverstand. Es würde den Umfang dieser vorliegenden kleinenArbeit ins unförmliche hinaus übersteigen, wenn der Zusam-menhang nachgewiesen würde, der zwischen diesen Symboleneiner vorchristlichen Speculation und jenen ersten Sinnbildernder ältesten Kirche, von denen wir oben gesprochen, so wieden späteren Symbolen des Mittelalters statt fand. Dazu wirdsich ein besser geeigneter Ort finden. Indessen sei bemerkt,