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pliirender. Kirche. Die Individualisirung derselben musste inFolge dieser anderen Fassung, auf eine andere Weise bewerk-stelligt werden. Zu diesem Zwecke treten nun mit diesenisolirten Gestalten gewisse begleitende Nebenumstiinde hülf-reich auf. Durch sie soll irgend einer der Zustände näherbezeichnet werden, in dem sich der Heilige auf Erden ver-herrlicht hatte. So konnte es gelingen, alles charakteristischeeiner ganzen Lebens- und Handlungsweise auf den Gesammt-ausdruck einer einzelnen Figur zu reduziren. In der Thatzeigen die alteren Bilder dieser Art eine so feine Modulirungin Stellung und physiognomischem Ausdruck, in der Feier-lichkeit, der Bewegung oder Grossartigkeit der Gewänderund dergleichen, dass wir die gestellte Aufgabe für gelöst er-kennen. Diese scharfe Individualisirung und Charakteristik istes denn auch, die den Beschauer noch jetzt bewegt und ihmnicht selten einen tiefen Blick in eine fernabliegende Zeitgewährt.
Es ist nun leicht einzusehen, wie wichtig die Kenntnissdieser begleitenden Nebenbilder für die Deutung kirchlicherIkonographien sei. Der Verfasser hat sie in den nachstehen-den Blättern zunächst in Attribute und Symbole zu scheidengesucht.
Unter Attributen versteht er jene Abbreviaturen, dieeinen factischen Moment, eine Thatsache aus dem Lebendes Heiligen aussprechen sollen. Zumeist' ist es das Bekennt-niss, der Martyrtod. Darum beziehen sich die meisten Attri-bute auf Martyrleiden und nur einige halten die Erinnerungan gewirkte Wunder fest. Immerhin ist es das Biographische.Fis ist gewissennassen das Biographische par excellence. Fisist keiner weitern Deutung oder Erklärung fähig, als der reinhistorischen, wo denn die Notizen aus den verschiedenenActen und Legenden zusammenzusuchen sind. Daran wäre