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Dr. Willmar Schwabe's Homöopathisches Arzneibuch : Aufzählung der homöopathischen Arzneimittel nebst Vorschrift für ihre Bereitung, Prüfung und Wertbestimmung
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sind. Diese Ärzte bedienen sich auch in den über die 3. Zentesimal- oder 6. Dezimal-stufe hinausgehenden Verfeinerungsgraden der Verreibungen, welche durch Weiter-verreiben der 6. Dezimalverreibung erzielt werden. Da jedoch höhere weingeistige Po-tenzen von derartigen Stoffen in der Homöopathie gebräuchlich sind, und viele Ärztedie damit erzielten Erfolge rühmen, so sind sie genau nach Hahnemanns Anleitunganzufertigen.

Bei allen Mitteln, deren flüssige Potenzen erst aus der 6. Dezimalverreibung her- Gebräuchlichstegestellt werden, ist die gebräuchlichste flüssige Potenz die 10. Dezimal- oder 5. Zentesi- fisVen-dbüngen"malpotenz. Die niedrigste und gebräuchlichste Streukügelchenpotenz dieser Mittel istdie 12. Dezimal- oder 6. Zentesimalpotenz. Gleichzeitig sei erwähnt, daß die gebräuch- Niedrigstelichste Streukügelchenpotenz der vegetabilischen Mittel die 3. Dezimalpotenz, die ge-bräuchlichste der leicht löslichen Substanzen die 6. Dezimalpotenz ist.

Es ist hier noch zu bemerken, daß die Decimalpotenzen mit dem Zeichen D unddie Zentesimalpotenzen mit dem Zeichen C versehen werden; um Irrtümer zu vermeiden,bediene man sich stets dieser Zeichen.

Da man zu Hahnemanns Zeiten nur Zentesimalpotenzen kannte und meist nur diePotenzzahl ohne Vorzeichen angab, so wird bei Potenzzahlen ohne Zeichensatz stetsdie Zentesimalpotenz verabfolgt.

Mit Rücksicht auf die besonderen chemischen und physikalischen Eigenschaften Beschränkung

0 .... der Abgabeform.

gewisser Substanzen wird bei diesen stets die Arzneiform angegeben, die ausschließlichzu dispensieren ist, z. B. Amnion, caust., Brom. usw. nur in flüssiger Form, nicht inVerreibung oder Streukügelchen.

Streukügelchen-potenzen

Potenzbezeichnung.