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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Rutin — Saccharas.

— Rutllo-fulvus, a, um, adj., röthlich-gelbbraun. '—? Rutllus, a, um,adj., roth, rölhlich, feuerroth mit Glanz.

Rutin (Rutinsäure), ein von Weiss in der Gartenraute (ttuta gra-veolens) gefundener Stoff.

s.

S. 8. 8. ( Stratum super Stratum ), Lage auf Lage, eine Lage um dieandere, Lage um Lage; z. R. eine Lage Zucker, als zweite Lage eineCitronenscheibe, um Citronensynip zu bereiten. — S. n. ( secundumnaturam ), nach der Natur. — S. a. ( secundum artem), od. s. a. L(secundum artis legem), nach (den Regeln) der Kunst. — S. a. (sineacida, od. sine alkali ), ohne Säure; ohne Alkali. — S. St. (sine sti-pitibus ), ohne Stengel.

Sabadiglla, ital. Name der Sabadille. — Sabadilla, ae, f., die Sa-badille, der Läusesamen, der Samen von Veratrum Sabadilla Retziiod. Schoenocaulon offh inale Gray. (Das Wort, welches satatillja aus-zusprechen ist, ist mexikanischen Ursprungs.) — Sabadillin, ein vonCou erbe in dem Sabadillsamen entdeckter Stoff. — Sabadiililimono-hydrat, das im unreinen Verairin enthaltene Schleimharz. — Saba-dillsäure wird durch Verseifung aus dem Sabadillsamen durch Aetherausgezogen.

Säbln», ae, f., der Sadebaum (soll aus dem Arab. äbhal stammen).

SnhulüNUN, a, um, adj., sandig. — Sabülum, i, n., der Sand,Griessand, grobe Sand.

Saccätus, a, um, adj., mit einem Sacke versehen.

Saccharas, ätis, m., ein zuckersaures Salz. — Saccharätus, a, um,adj., zuckerhaltig, gezuckert; z. B. alumen saccharatum, zuckerhaltigerAlaun. — Saccharimetruill, i,n., das Saccharitneler, der Zuckermesser,ein von Biot erfundenes Instrument, um in jedem Syrup die Quantitätdes krystallisirbaren Zuckers zu bestimmen. — Saccharlna, örum, n.pl. (medicamina), zuckerhaltige Mittel, Zuckermitlei. — Saccharinita.ae, f., nach Desvaux die Classe der Pflanzenzucker, in welchen dannder eigentliche Zucker, die Manna, der SüssholzstolT u. s. w. Unterartenbilden. — Saccharlnus, a, um, adj., zuckerariig, zuckerhaltig; z. B.Laminaria saccharina Lam. (Dieses Gewächs soll den Beinamen ha-ben von seinem pulverartigen, weissen Ueberzuge, welchen die Norwe-ger anstatt des Zuckers zu ihren Speisen brauchen sollen.) — Saccha-rogumailta, ae, f., der Gummizucker der Süssholzwurzel (v. saccha-rum, der Zucker, u. gummi, das Gummi). — Saccharolactas, ätis,m.. ein milcnzuckersaures Salz. — Saccharolacticus, a, um, adj.,milchzuckersauer (v. saccharum, der Zucker, u. lac, die .Milch).— Sac-charol-Saccharun. s. Chronizoide. — Saccharolea, örum, n. pl.,bei Beral die Zuckerpulververbindungen, z. B. mit andern Arzneipul-vern, mit älherischen Oelen zu Oelzuckern etc. — Saccharolica, örum,zj. pl., bei Röral die Zuckerverbindungen überhaupt. — Saccharo-mvce, es, f., der Gährungspilz, Zuckerpilz, auf u. in gährendeu Massen