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Myurodes — Naphtha.
Jlyurödeit, is, adi., mäuseschwänzehenähnlich (v. /tvov^Of [mya-/o«], mäuseschwäuzchenartig, u. eidoi [eidos] , die Form). — Myürus,a, um, adj., mäuseschwätizchenartig (v. /ivf [mys], die Maus, u. ov^oi[ura], der Schwanz).
MyjL«, ae, f., der Schleim. — Mvxödes, is, adj., schleimarlig (v.[myxa J, der Schleim, u. ildot; [eidos], die Form). — Mvxozöa,orum, n., die Schleimlhiere; bei Burmeister die erste Familie derThierwell, die in 3 Classen zerfäill: Protvzua, Corulliua u. Medusiita(v. iiiita der Schleim, u. twov [zöon], das Thier).
Jlyxne V. Sebeatenne , schwarze Brustbeeren. Die Steinfrüchtevon Cordia Myxa L., eines in Ostindien u. Arabien wachsenden, bis30 Fuss hohen Baumes.
Myieöii, stark u. schnell bewegend (v. fivoj j_j«</oJ, sich stark undschnell bewegen).
N.
Nachtschatten, kletternder, Solanum Dulcumara. — Nacht-schatten, schwarzer, Solanum nigrum,
Naevut», j, m. } das Muttermal.
]Mam, conj., denn.
NaiicyKäure, s. Zuminsuure.
Xanödet», is, od)., zwergartig (v. vdvoq [iianos], der Zwerg, u. u-do? [eidos] die Gestalt). — - Naiius, i, m. f der Zwerg. — Nanus,a, um, a dj. t klein, zwergartig; z. B. Phaseolus nanus, die Brechbohne.
Xapel, franz., Napello, ital. Name des blauen Eisenhutes (. Aconitumvulgare ). — Napeilus, i, m,, das Eisenhütchen, der Sturmhut (Dimin.v. napusj die Rübe, daner eigentl.: das Bübchen, der kleine Knollen);z. B. Aconitum napellus.
Xapiia. ae, die Pomeranzenblütne, die Blüthe von Citrus Au-rantium.
Xaphtha, ae, f., die Naphtha (der Aether), eine sehr feine, flüch-tige, entzündliche Flüssigkeit, in frühester Zeit wurde hierunter einefeinere Art Steinöl, als das officinelle Petroleum , verstanden. Von diesemtrugen die allem Chemiker deu Namen auf die unter Aether bekannte,durch Einwirkung von Säuren auf Alkohol entstehende Flüssigkeit über;z. B. naphtha vitrioti, naphtha aceti. In neuester Zeit unterscheidetman indess Naphtha u. Aether. Naphthen sind Verbindungen von Ae-ther (Aetnyloxyd) mit der zu ihrer Darstellung angewendeten Säure,sonach naphtha aceti, essigsaures Aethyloxyd; im Aether dagegen istkeine Spur von der zur Bereitung verwendeten Säure befindlich. (DasWort naphtha entstand vielleicht vom Pers. neft, nefth, od. aus demOriech. vr\ unxia [/ie haptea], was nicht gegriffen werden kann). —Naphdehydsäure, Üekatetryisaure, stellt man durch Behandlung voui Xh. doppelt Chlornaphthalin mit 4—5 Th. Salpetersäure dar.— Naph«thalauiid, eine durch die Einwirkung des Ammoniaks auf die wasser-freie Naphthalinsäure entstehende Verbindung. — Naphthaiase, Nitro-uaphtalase. Nitrouaphtaiese siud Producte der Einwirkung von Salpe-