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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Cyphoma — Dadyle.

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Cyphömn, ätis, n., der Buckel, Höcker, — Cyphus, a, um, adj,,gebogen, höckerig, krumm. — Cyphos, eos, n., ein bauchiges Gefäss,eine Kufe.

Cyprius, a, um. adj., cyprisch, aus Cypern. — Cvprus, i, f., dieInsel Cypern im millelländischen Meere; auch das Kupfer (weil die Al-ten es von daher bekamen)!; '• • Vitriolum e Cypro seil de Cypro, cy-prischer Vitriol, schwefelsaures Kupferoxyd.

Cypstlc, es, f., cypselis , is, f., cypselior), auch cypselium, i,n., die Kapsel, kleine Kapsel, das Käpselchen; jede kleine Höhle.

Cyrtus, a, um, adj., krumm, gebogen.

Cyste, es, f., die Blase.

Cysthon, i, 7ii., die Höhle, etwas Hohles (v. xvcit [Ai/öJ, hohl sein).

Cvstls, Tdis, f., die Blase, besonders die Harnblase (v. xvo> [ftyö] ,hohl sein).

Cytlain, ein in Cytisus alpinus u. Laburnuni gefundenes drastischesPrincip.

Cvtoblastem«, atum, «. pl., Cytoblasten, die amorphe Materie, dievor Bildung der Zellen in dem Verdauungsprincip vorhanden ist, als auchvor der Bildung der Zellen und ihrer Kerne in animalischen und vege-tabilischen Geweben sich entwickelt.

Cyto», eos, n., die Haut.

D.

Itnccton, i, 11., ein beissiges Thier, ein Thier mit giftigem Biss, wie Ottern,tolle Hunde (v. äaxvw [dafcnö], beissen). — Dacnödes, adj. , beissig,stark reizend, stark juckend. — Dacnösis, is, f., das Beissen. — • Dä-COS, eos, n., das Beissen, der Biss; ein beissiges Thier.

Ilncry, Dacryon, i, n., die Thräne, der Tropfen und die Form man-cher Gummiarien ( v. tSaxqvti) f dakryö ], weinen). — Dacrydium,i, n. (Dimin. v. dacry), 1) eine kleine Thräne, ein Thränchen; 2) einGummi- od. Harzkörnchen ; 3) das Scammonium. — Dacrvma, atis, «.,die Thräne, das Geweinte (v. äaxgvui [dakryö], weinen). — Dacryö-des, dacryöldes, adj., Ihränenartig, thränenähnlich (v. idxQV [ dakry],die Thräne, u. h<5os [cidos], die Gestalt).

I>actylfcus, i, j«., ein Fingerflosser, ein Fisch aus der Familie derDaktyleen, die das Ansehen haben, als wenn sie an den Bauchflossennoch Finger hätten ( v. ( WxtiUo ? [ daklylos\, der Finger), — Dacty-IlCa, örum, n. plur. (retnedia), Mittel gegen Afterkraukheiten. — Dacty-llcus, a, um, adj. , den Finger od. After betreffend, ihm ähnlich. —Daclvliferus, a, um, adj., datlelbringend, datteltragend; z. B. Phoenixdactylifera. — Däctylloi), dactylium, i, n., der Fingerring, ein klei-ner Finger. — Dactvlopterus, a, um , adj., mit geflügelten Fingernversehen (v. äcixtv/og [daktylos ], der Finger, u. jrrfgv£ [ pteryx ], derFlügel). — Dactylopteru.s, i, m. , der Fingerflügler, ein zur Fa-milie der Dactyleen gehöriges Fischgeschlecht. — DactylllS, i, m.,1) der Finger; 2) die Dattel (wegen der fingerähnlichen Form (v. äexo-ficu [dechomai ], fassen, greifen).

IJndyle, es, f., das Dadyl, der Tannenstoff, 1) bei Schweigger-Seidel ein neben dem Peucyl im Ol. terebinth. vorkommendes Oel,