Druckschrift 
Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
Entstehung
Seite
407
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Jus — Kämpfer.

407

Jus, juris, n., die Brühe. — Juscülum, i, n. (Dimin. v. jus), dieBrühe.

JuNquiame iioire, franz. Name des schwarzen Bilsenkrautes. —Jusquiamo, iial, Name des Bilsenkrautes, — Jusquiämus, i, m., dasBilsenkraut.

Jussuä, us, m.j der Befehl, die Verordnung.

•9u8tiuH, adv. (comp. v. juste ), gerechter, billiger, ordentlicher, gehöriger, gebührender. — Justus, a, um, adj., gehörig, recnt, gerecht,richtig; z. B. coque ad jus tarn emplastri spissitudinem , koche es zurgehörigen Pflaster-Consistenz.

.luvans, tis, 1) adj., eine Last tragen helfend, unterstützend, helfend,nützend; 2) subst., das Heilmittel.

Juveiicülug, a, um, adj., jung. — Juvenis, e, adj ., jung, ju-gendlich.

Juwel irrofh ist Eisenoxyd in möglichst feiner Zertheilung, freivon ollen andern harten Körpern.

Juxta, 1) adv., neben, neben an, nahe bei, nächst, daneben; 2}praep., neben, neben an, nahe bei.

Iva moscata 9 ital. Näme der Feldcypresse, des Ackerginseis. —Ivette, franz. Name der Feldcypresse, des Ackerginseis ( Teucrium Cha-maepitys L., Ajuga Chamaepitys Sch?-eb> et Willd

Iwarancusawurzel od. Vetiverwurzel, v. Analherum muricatum(23. Cl. I. O. L. ; Gramineae nat. Fam.), einer ostindischen Grasart,gleicht im Aeussei*en der Queckenwurzel, u. wurde als Choleramittel em -pfohlen.

Ivia, ae, f., 1) der Vogelleim, der zähe Schleim (v. t£oq [txos], dieMistel; 2) die lxie (eine Pflanze), (3. Cl. 1. O. L.; Coronariae natürl.Fam.). — Ixodes, is, adj ., zäh, leimartig, zähschleimig (v. l£oq [ixos],'der Vogelleim, Schlamm, u. tidoq [eidos], die Form). — Ixos, in.,die Mistel, Mistelbeere, der Vogelleim; 2) der Thierschleim, Schleim.

K.

Kachymie (Cachemie, Kakimia) nannten die Alchemisten gewisse^Erze, von denen sie glaubten, dass das darin befindliche Metall nochnicht völlig ausgebildet sei. Paracelsus theilte sie in schwefelarlige,mercurialische und salzhafte ein.

Kaddig- od. Kade-Oel, ein durch trockne Deslillation von harz-reichen Theilen des Holzes von verschiedenen Wachholderarten erhal-tenes Oel. — Kaddigholz, Lignum Juniperi.

Kadmium; s. Cadmium.

KältemiBChungen, Frostmischungen, entstehen durch Lösung jedesleicht löslichen krystallisirten Salzes in Wasser oder Säuren, wobei einemerkliche Temperaturerniedrigung stattfindet, die um so auffälliger ist,je rascher sie stattfindet, z, B. eine Lösung von 5 Th. Salmiak u. 5 Th.Salpeter in 16 Th. Wasser etc.

Kämpfer (Engelbert), nom. propr. eines Arztes und Botanikers,