Druckschrift 
Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
Entstehung
Seite
557
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Pabultim — Palea.

557

P.

Pabfilum. i, n., die Nahrung, das Füller (v. pascor , weiden,füttern).

Pachandru«, a. um, adj., mit dichl beisammen sitzenden, oderauch mit dicken Staubfäden versehen (v. nayin; [pacAjs] dick, dient,u. nvSfjia [andria], die Männigkeil).

PachlnmuM, i, m., das Dichl- oder Diekwerdeu (v. nayos [parcAos],die Dicke). — Pachos, eos, n., die Dicke.

Paehyderina, ätis, n. (animalia ), die Dickhäuter, Thiere mit dicker,fester Haut, wie Elephanlen, Schweine, Rhinoceros u. s. w. — PaeliV-dermus, a, um, adj., dickhäutig (v. 7zayv<; [paehys'], dick, u. (Stn/ja[dermo], die Hallt).

Pachynsl», is, f., die Verdickung, das Verdicken. — Pachvntl-C US, a, um, adj., verdickend, zur Verdickung tauglich.— Paehys, adj.,dick, dicht, fetl, fleischig.

Packfoiij», s. Aryentan.

PaduK, i, eine Schlehen- oder Pflaumenart, die Traubenkirsche:z. B. Prunus Padus L.

Päden, tiadix Graminis. — Päden, grosse, Radix Caricis are-nariae.

Paedotrophium, i, «., das Waisenhaus (v. naü; [pai*], das Kind,u. TQOtpüov [tropheion\, die Nahrung).

Paeonia, ae, f. (Ilaiwria [Paiönia], Diosc.), die Päonie, Gichlrose(13. Cl. 2. O. 1.. ; Ranunrulaceae nat. Kam.) (v. Tlamv [Paiön], demGott der Heilkunde, v. Ttaita [paiö], heilen). — PaeoillCUS, a, um,adj., heilend. — Päonienwurzel, Radix Paeoniae.

Pägina, ae, f., die Seite eines Blattes oder in einem Buche.

Pagu«, i, m.. das Dorf, der Flecken.

Palarilumoxydul unterbasisches u. schwefelsaures, entstehtnach Kane, wenn in wenig Wasser gelöstes, neutrales, schwefelsauresPaladiumsalz mit vielem Wasser verdünnt wird. — Paladiumoxydul-Ammoniak erhält man, wenn das neutrale schwefelsaure Paladiumsalzmit kaustischem Ammoniak vermischt wird, bis es sich aufgelöst ha!,u. die Flüssigkeit verdunstet wird.

Palaeos, adj., alt, ehemalig, veraltet.

Palaeotyrus, i, m., der alte Käse (v. nat.cuoi; [paJafos], all, u.ri'po? [ tyros], der Käse).

Palaesttiia, ae, f., Palastina, das gelobte Land, eines der fruchtbar-sten Länder der allen Welt, nimmt die syrische Küsle am mitlelländi-schen Meere vom Libanon südwärts bis an die Gränze Aegyptens ein.

Paläontologia, ae, f., die Paläontologie, Versteiuerungskunde (v.7idXai [paiai], vormals, u. ontologia, Wesenlehre).

Palatum, i, n., der Gaumen, die Wölbung des untern Einschnittesam Schlünde der maskirten Blumenkronen.

Palea, ae, f., die Spreu, Spreublälter, Spelzen, trockne, häutigeSchuppen, die zuweilen zwischen den gehäuften Blümchen, die auf demgemeinschaftlichen Fruchtboden stehen, sich befinden, wie bei Anthemisnobilis L. (v. nd).).o> [pallo], werfen, uniherwerfen); z.B. paleae stypti-