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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Furfur — Gaertner.

Furfur, üris, m., die Kleie ; z. B. Furfur Tritici, Weizenkleie. — Furfü-räceus, a.um, adj., kleienartig, mehlig, mehlartig^ mehlstaubig; z. B. epider-mide furfuracea, mit kleienartiger Oberhaut.— Furfurin, ein durch Ver-doppelung der Elemente desFurfurolamid entstehendes Alkaloid. — Fur-furol erhält man nach Fownes durch Destillation von Kleien mitSchwefelsäure u. Wasser. — Furfurolamid, ein nach Fownes durchEinwirkung von Ammoniak auf Furfurol entstehendes Product.

Furnus, i, m., ein chemischer Ofen; z. B. furnus anemius, derWind- oder Schmelzofen.

Fugeeaceiis, tis, adj., bräunlich. — Fuscescenti-flävus, a, unnadj., gelbbräunlich. — Fuscescenti-luteus, a, um, adj,, bräunlichgelb.

— Fuscescenti-viridis, e, adj., bräunlichgriin. — Fuscesco, ere,bräunlich sein. — Fuscin, Stotf aus brenzlichem Thieröl, wird ausdem an der Luft allmälig braunwerdenden Olanin gebildet.— Fuscior,us, adj. (comparativ . von fuscus), brauner. — Fusco-brunneus, a,um, adj., tief-kaffeebraun, tief-dunkelbraun. — FusCO-fibrÖSUS, a,um, adj., braunfaserig. — Fusco -flavescens, tis, adj., braungelblich.

— Fusco-flavus, a f um, adj-, gelbbraun. — Fusco-griseus, a, um,adj., braungrau. — Fusco-Iutescens, tis, adj., braungelblich. —Fusco-maculätus, a, um, adj., braungefleckt. — FuSCO-niger, gra,grum, adj., schwarzgrau. — FusCO-nigrescens, tis, adj., schwärzlich-braun. — Fusco -ruber, ra, rum, adj., rothbraun. — Fusco-virens,tis, adj., griinlichbraun. — Fusco-viridis, e, adj., braungrün.— Fus-CUS, a, um, adj., braun, haarbraun, kaffeebraun.

FusiformiN, e, adj., spindelförmig, spindelig, in der Mitte dick, anbeiden Enden aber spitzig zulaufend, oder wie zwei mit der Basis aufeinander gesetzte Kegel. — Fusifonni-subcompressus, a, um, adj.,etwas zusammengedrückt-spindelförmig.

Fugilig, e, adj., gegossen, geschmelzt, gebildet. — FusiO, Önis, f.,das Giessen, Schmelzen.

Fdgtin, ein von Preisser aus dem Fustickholz dargestellter Far-bestofl. — Fustein, eine Oxydationsstufe des Fustin.

Fustis, is, m., der Kniitel, Knüppel.

Fügus, a, um, adj., geschmolzen, gegossen, ausgegossen; z. B. ar-gentum nitricum fusum, geschmolzenes salpetersaures Silberoxyd.

Futuril«, a, um, adj., zukünftig.

6.

Gfaduin, nach jongh ein eigentümlicher Bestandteil des Leber-thrans, der durch Behandlung desselben mit essigsaurem Blei dargestelltwird. — Gadus, i, m,, ein Gattungsname für mehrere zur Ordnungder Weichflosser gehörende Fische; z. B. Gadüs Morrhua, der Kabljau,Stockfisch (ein Seefisch aus der Abtheilung der Kehlflosser, welcher ge-trocknet Stockfisch, eingesalzen Laberdan, eingesalzen und getrocknetKlippfisch heisst).

Gtänsefuss, wohlriechender, Chenopodium ambrosioides.

Oacrtncr (Joseph), nom. propr. eines Botanikers, früher Arzt zu