Saccharum — Sacoma.
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entstehend-(v. oocx/ct^oy \»akcharon]j der Zucker, u. ,«i'xijr$ [myftCf], der
Pilz).
Sarcharnm, i, n. (to oäx/ag [to sahchar], der Zucker, ein vor-
zugsweise im Pflanzenreiche häutig anzutreffender, eigentümlicher Stoff.Was die Alten darunter verstanden, war blos der aus' den Gelenkkno-ten des Bambusrohres ( Bambusa arundinacea T Villd.) ausschwitzendeSaft. Die Kunst, aus dem Safte des Zuckerrohrs ( Saccharum officinarumL. y 3. Cl. 2. 0., Gramineae-Saccharineae nat. Fam., Abb. s. WinckJ.Taf. 262), einer ursprünglich am Euphrat u. in Ostindien einheimischen,jetzt in beiden Indien cultivirten Grasart, Zucker zu bereiten, scheint erstim 15. Jahrhundert u. der Zucker selbst durch Alexander des GrossenEroberungen in Europa bekannt geworden zu sein, während er diesschon sehr lange in Indien u. China war. ( Saccharum albissimumist die sogenannte Raffinade, -S. albutn der sog. Melis.) (Das Wort sac-charum kommt vermutlich von dem indischen Worte sakchara , hart,steinig, sandig.) — Prüfung: Auflösen in Wasser verräth: durcheinen bläulichen Rückstand Smalte; — Liqu. Amnion. hydro-sulph. = metallische Beimischungen. (Eine etwaige Verunreini-gung mit Kalktheilen wird durch den Niederschlag entdeckt, welchen indiesem Falle Oxalsäure in einer Auflösung des Zuckers hervorbringt.[Da das Zuckerpulver in hölzernen Kästen u. in mit Papier verbunde-nen Gläsern zusammenballt, so ist es besser, dasselbe in Blechgefässenaufzubewahren, weil es in diesen bis zuletzt pulverig bleibt.]) — DenBunkelrübenzucker bereitet man aus der Wurzel der bei uns gebautenBeta vulgaris L.
Saccharum Lactis, Milchzucker. Aus zusammengefügten Krystallenbestehende weisse, etwas gelblich werdende, harte, süssliche Massen, in8 Tb. kalten Wassers, aber nicht in kochendem höchstrectific. Weiti-geisle auflöslich. Er wird aus süssen Molken in der Schweiz bereitet.— Die thierische Milch bildet eine Lösung von Käsestoff-u. Milchzucker,in der die Butter in Gestalt kleiner Tröpfchen enthalten ist. Bei derBereitung des Milchzuckers wird, nachdem die Butler sich als Rahmgrösstenteils auf der Oberfläche abgesetzt hat, der Käse mittelst zuge-setzter Milchsäure (durch Einwirkung des Kälbermagens, Lab, auf Milch-zucker erzeugt) gefällt, indem sich die Milchsäure mit dem Käsestoffverbindet u. als geronnener Käse, Quark, aus der Lösung niederfällt.Durch Verdampfen dieses letzteren erhält man nun den in Krystallen an-schiessenden Milchzucker.— Saccharum Saturni ( Plumbum aceticum),Bleizucker. — Saccharurea, Örum, n. pl. t bei B6ral arzneiliche Zuk-kerverbindungen mit flüssigen Dingen, wie die Syrupe. — Sacchogum-mita = Saccharogummita. — Saccholactas =» saccharolactas. —Sacchoiacticus -«= saccharolacticus. — Sacchulmin, nach Mala-guti das Ulmin.— Sacchulminsaure, die UlminsSure.
Sacciformin, e, adj sackförmig (v. Saccus , der-Sack, u. forma , dieGestalt). — Saccödes, is, adj., sackförmig, sackig (v. öaxxoc [«aftfco«],der Sack, u. tidoq [ eidos ], die Gestalt). — Saccülus, i, m. (Dimin.v. saccus ), ein Säckchen, Beutel. — Saccus, i, tn., ein Sack.
Sacer, sacra, sacrum, adj., heilig.
Sacerdo* penft* = Arum, der Pfaffenzink, die Aronsblume, Arons-wurzel, obscöne Vergleichung der knospenden Blume von Arum macti-latum mit der glans penis.
Sacöma, ätis, n., das Gleichgewicht, Gegengewicht.