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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Votum — Wasser.

Votum, i, n.. der Wunsch, das Gelübde.

Voi, vocis, f., die Stimme, das Wort.

Vulcanus bedeutete in derAlchemie sowohl das natürliche, als auchkünstliche Feuer.

Vulgaris, e, adj., gewöhnlich, gemein, aliengemein. — Vulgätus,a, um, adj., verbreitet, allgemein, überall gebräuchlich; z. B. nomenculgatum, der gebräuchliche Name. — Vulgo, adv. (ablat. v. vulgus),ohne Unterschied, durchgehends, überall, insgemein.

Vulnerärius, a, um, ad)., Wunden betr., ihnen dienlich; z. B.aqua vulneraria, Wundwasser; mixtura vulneraria, die Wundmischung,das Wundwasser. — Vulnerätus, a, uro, adj., verwundet, wund ge-macht, wund. — Vulnero, ävi, ätum, äre, verwunden. — Vulnus,eris, n., die Wunde.

Vulpulin, Sulpulinsäure, eine von Berbert in Liehen vulpinusL, gefundene krystailisirbare Substanz.

Vultur, üris, m., der Geier.

Vulvaria, ae, f., die stinkende Melde ( Chenopodium Vulvaria ) (v.vulva, die weibliche Scüaam).

w.

Wachholder, gemeiner, Juniperus communis h. — Wachhol-derbeeren, Baccae Juniperi. — Wachholderhof, Lignum Juniperi.— Wachholderspitzen, Summitates Juniperi.

Wuchs, Cera flava. — Wachs, weisses, Cera alba.

Waldbaldrian« urzel, Radix Valerianae minoris. — Waldglöck-

chen, Digitalis purpurea L. — Waldkirsche, Prunus avium L.

Waldkletle, Arctium Bardana Willd. — Waldnachtschatten, AtropaBelladonna. — Waldrebe, aufrechte, Clematis erecta L.

Waldstein (Fr. Adam, Gr. v.~), nom. propr. eines Botanikers, geb.1759, gest. 1823.

Wallich, nom. propr. eines Botanikers in Calcutta, geb. 1787.

Wallnusg, gemeine, Juglans regia L.

Wallrath, Sperma ceti od. Cetaceum. — Wallrathsäure nenntman in ältern Schritten die empyreumatische Fettsäure.

Wall Wurzel, Radix Consolidae majoris.

Waiidflechte, Parinelia parietina Achar.

Wanzenkraut, Ledum palustre.

Waschkraut, Herba Saponariae.

Wasser, Aqua] bedeutete in derAlchemie auch eiaprineipium chy-micum, worunter man alles verstand, was beim Destilliren in Gestalt einerWässerigkeit überging. — Wasserbatheilgel, Teucrium Scordium.— Was-serfenchel, Pheüandrium aquaticum L. — Wasserknoblauch, Wasser-lauch, Teucrium Scordium. — Wasserschierling, giftiger, Cicuta vi-rosa L. — Wasserstoffbichlorid wird erhalten durch Behandlung derkunstlich erkälteten Salzsäure mit Bleihyperoxyd. — Wasserstofleisen-Cyanür ( Eisencyanürblausäure, Ferrocyanwasserstoffsäure) ist eineVerbindung des Cyans mit Wasserstoff, die vermittelst Kupfer- od. Blei-