Xvresis — Zema. 815
XyresiB, is, f., die Reinigung, das Abkratzen (v. £i ' qu [xyro], ab-kratzen).
X>»i«, is, f., das Schaben, Kratzen, Poliren (v. |i!w [aryö], fut. £i 'ow[a;j/sü], schaben)- — Xysma, ätis, n., das Geschabte, Abgeschabte.
Y.
Ysop. Ilyssopus.
Yttrium, i,' n., das eigentümliche, sich als Oxyd in der Yttererdefindende Metall.
Vu, Vum, Yucalla bedeutete in der Alchemie auch Grünspan.
z.
Zacchnrum = Saccharum, der Zucker.
Zahnwurzel) Radix Pyrethri.
Zamine, ärum, f. pl., die aufgesprungenen u. ausgefallenen Zirbel-nüsse u. Pinien, welche selbst bald verderben u. dann auch die übri-gen, nicht ausgefallenen, mit Verderbnis» anstecken, wenn sie nicht da-von abgesondert werden (v. ti/jiua, tia/ila [zemia, zamia], das Abnutzen,der Schaden, Verlust).
Zanthopikrin, s. Xanthopicritum.
Znnthorhixn, ae, f., die Gelbwurzel (v. Sav&os [xanthos ], gelb,u. [rAisa], die Wurzel).
Zantlioxyluin, i, «., das Zahnwehholz (22. Cl. 5. O. £.; Terebin-thaceae nat. Farn.); z. B. Zanthoxylum clava Herculis, die Hercules-keule.
Zaunlattich, Lactuca Scariola. — Zaunrübenwurzel, RadixBryoniae.
Zea, ae, f., 1) eine ArtSpelz, das feine Mehl; 2) der Mais, das Welsch-korn (21. Cl. 2. 0. L.; Gramineae nat. Fam.) (vermuthlich v. teo»[zeö], kochen); z. B. Zea Mays L., der türkische Weizen.
Zedöäria, ae,f., der Ziltwer, die Zittwerwurz, die Wurzel von Curcu-ma Zedouria Rose. od. Curcuma Zerumbet Koxburgh., einer ostindi-schen Pflanze. — Zedoarin, ein von T rommsdorff aus der Wurzelvon Curcuma Zedoaria erhaltenes, kratzend - bitter schmeckendesExtracl.
Zehrwitrzel, Radix Ari.
Zelna, ae, f., die Zei'ne, das eigentümliche Stärkmehl (Kleber) inden Samen von Zea Mays L.
Zeitlose, Colchicum.
Zema, atis, n., das Gesottene, Abgesottene, die gekochten festenDinge.