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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Rupes — Rutilans.

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cinatum , ein schrotsägenförmiges Blatt, ein fiederspaltiges, längliches Blattmit breiten, nach unten od. rückwärts gerichteten Einschnitten, wie beiLeontodon Taraxacum L.

Rupes, is, f., der Fels, die Klippe. — Rupestris, e, adj ., zumFelsen gehörig, darauf wachsend; z. B. planta rupestris , eine Felsen-pflanze.

Rupicnpra, ae, f die Gemse (v. rupes , die Klippe, u. capra , dieZiege, eigentl. eine Klippenziege).

Ruptlbilig, e, adj., zerreissbar, zerbrechbar. — Ruptibilltas, ätis,f., die Zerreissbarkeit. — Ruptio, önis, die Zerreissung.— Rupto-rium, i, n. (remedium ), ein das Aufbrechen (einer Geschwulst) beför-derndes Mittel. — Ruptorium commune ist Kali caust. fusum. —Ruptorius, a, um, ad}., zerreissend. — RuptQra, ae, f., der Riss,Bruch, das Zerplatzen, Zerspringen, Bersten. — Ruptus, a, um, adj. }zerbrochen.

RurNus (rursum), adv. (zusammengesetzt aus reversus ), wieder,wiederum, hinwiederum, dagegen, rückwärts, zurück.

Ruhcuiii, i> n., Ruscus, i, vi., f., der Mäusedorn (22. Cl. 13. O.L.; Sarmentaceae-Ruscineae nat. Fam.); z. B. Ruscus hypoglossum L.

Rusiochin, die bei der Zersetzung des Chinins durch Einwirkungvon Cnlor u. Ammonium erhaltene rothe, in Alkohol lösliche Substanz.

R uhm , Fuligo ligni.

R u hm fit UN, a, um, adj., rothgefärbt, rothgekleidet.

Rusuia, ae, f., Russland, das grösste Reich der Erde, welches sichüber den ganzen Osten Europas, den Norden Asiens u. einen Theil desnordwestlichen Amerika ausbreitet.

Rugticähut*, a, um, adj., ländlich, auf dem Lande befindlich; z. B.Raphanus rusticanus, der Meerrettig. — RustlCUS, a, um, adj., bäu-risch, den Bauern angehörend; z. B. Nicotiana rustica L., der Bauern-tabak.

Riita, ae, f. (§vrij [rhyte ]), die Raute (10. Cl. 1. 0. L. ; Rutaceaenat. Fam.) (soll abgeleitet sein nach Einigen v. [rhyomai], ret-

ten, wegen der heilsamen Kräfte mehrerer Rautenarten, nach AndernYon Qvto [rAyö], ziehen, fliessen machen, weil alle Rautenarten Secre-tionen u. Excretionen befördern, nach noch Andern vom Hebr. ratach,sieden, heiss sein, des hitzigen (scharfen) Wesens der Raute halber) ;z. B. Ruta graveölens L. (Ilt'jyctvov nrj7talov [Peganon k$paion~\ Diosc.).— Rutaceae, ärum, f. pl., Rautenpflanzen, eine Pflanzenfamilie mit ein-blättrigem, oft bis zur Basis getheillem Kelche. Blumenblätter 4—5.Staubfäden so viel als Blumenblätter od. noch einmal so viel, in eineScheibe unter dem Fruchtknoten eingesenkt. Früchtchen so viel alsBlumenblätter, zuweilen an der Basis verwachsen, einfächerig, zweiklap-pig, aufspringend. Hierher gehört die Raute.

Ruthenicu* (ruthenus), a, um, adj., russisch.

Ruthenium, nach P r. Claus ein aus den Platinrückständen darge-stelltes neues Metall.

Rutilang, ntis, adj., gelbroth, feuerroth. — Rutlle, adv., roth,röthlich. — Rulilin, ein durch die Wirkung der concentrirten Schwe-felsäure auf Populin u. Salicin erzeugter rother FarbestofT. — Rutilo,ävi, ätum, äre, röthlich-, roth-, goldfarbig sein. — Rutilo-brunneus,a, um, adj., braunrolh. — Rutllo-flavus, a, um, adj., gelb-rot blich.