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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Napiformis — Narthecium.

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tersäure auf Naphthalin. — Naphthalidam, ein durch Behandlung vonNitronaphtalase mit Schwefelwasserstoff dargestelltes Alkaloid. — Naph-thalidchloriir, s. Chlornaphtalas. — Naphthalidin, nach Berze-lius = Xaphthaiidum. — Naphthalimit, Naphtamid, Decadyioxyd-atnit, bildet sich beim Einwirken des naphthalinsauren Ammoniaks. —Naphthalin, ein Product der trocknen Destillation, besonders des Stein-kohlentheers. — Naphthalinchlorür, Chlornaphthalin, eine Verbin-dung des Naphthalins mit Chlor. — Naphthalinsäure = Dekatetryl-säure. — Naphthalinschwefelsäure, eine Verbindung des Naphthalinsmit Schwefelsäure. — Naphthen, einer der 2 Bestandteile des Stein-öls. — Naphthol, der zweile Bestandteil des Steinöls. — Naphti-din, nach Berzelius = Seminaphthalidum.

VapiformiH, e, adj. y riibenförmig, bezüglich der Wurzeln, die in derMi'.te am stärksten sind, wie z. B. die der l'aeonia officinalis L.

Napium, i, n„ der Senf. — Napus, i, m., die Rübe; z. B. Bras-sica Napus, der Rübsamen, Raps.

NarbonenMix (narbonnensis), e, adj., narbonnensisch, aus Nar-bonne; z. B. provincia Xarbonensis, die Provinz Narbonne, im süd-östlichen Frankreich, nach einem Theil derselben auch wohl die Pro-vence genannt.

Waren, ne, f., narce, es, f., die Betäubung, Erstarrung (nach Vielenvon vrj [ne], nicht, 11. ägxr^ [arfte], die Kraft, besser von «xgo's [ ne-kros~\ , todt, todtäbnlich, od. v. »etgxü [narfcö], ein Kriebeln verursachen,wie in eingeschlafenen Gliedern). — Narcein, ein im Opium u. in denMohnköpfen v. Pelletier u. Win ekler gefundenes Alkaloid.— Nar-Cema, ätis, n., das Betäubte.

NarcisHUH, i, m., die Narcisse (6. Cl. 1. O. L. ; Xarcisseae nat. F.)(v. vä^y.7] [narfce], die Betäubung, wegen des betäubenden Geruches).— Narcitin, eine von Jourdain vorzüglich in der Wiesennarcisse(Fiarcissus pseudonarcissus ) gefundene eigentümliche Substanz.

Kareödes is, adj-, betäubt, wie betäubt (v. riiqurj [narfce], die Be-täubung, u. ilioi [eidoi], die Gestalt). — Narcogeniuum, das Narcoge-nin, die nach Blyth unter den Oxydalionsproducten des Narcotins auf-tretende zweite Basis. — Narcösis, is, f., die Betäubung, Fühllosig-heit (v. vaqxoot [narfcoö], betäuben). — Narcotein, das Narcotein,wird dargestellt aus dem Narcolin durch Einwirkung des Sauerstoffs instatu nascenti. — Narcötica, Örum, n. pl. (remedia ), narcotische Mit-tel, betäubende oder Einschläferungsmittel. — Narcotico-ingrätus,a. um, adj., unangenehm - narcotisoh od. betäubend. — Narcöücus,a, um, adj., narcotisch, betäubend. — Narcotlna, ae, f., narcotlnum,i. n., das Narcolin, Opian, die Narcotine, eine von Derosne im Jahr180S im Opium entdeckte organische Base, desshalb auch Derosne'schesSalz genannt. — Narcotinsäure, nach Wohl er der durch Einwirkungdes Kalihydrats auf Narcolin entstehende Körper.

Vardo celtico, ital. Name der Spicke ( Valeriana celtica ).— Nar-dus, i, f., die Narde, verschiedene sehr wohlriechende Kräuter u. diedaraus bereiteten Oele, Salben (scheint oriental. Ursprungs). — Nar-duswurzel, wilde, Radix Asari.

Säten, lum, f., die Nase, Nasenlöcher.

Narthecium, i, n., nartheca, ae, f., narthex, ecis, f., 1) eine Sal-ben- oder Balsambüchse, eine Büchse mit wohlriechenden Dingen;2) eine Art Ferula, aus deren Stamme man dergl. Büchsen fertigte;