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Hennig's Commentar und Wörter-Buch zu allen Pharmacopöen : ein unentbehrliches Hülfsbuch für Ärzte und Apotheker sowie für Studirende der Medicin und Pharmacie zum richtigen Verständniss jeder Landes-Pharmacopöe
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Myrtaceae — Mylilus.

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bitterem, gewürzhaftem Geschmack u. besonderem Gerüche. An eineFlamme gebracht, schmilzt es nicht, sondern verbrennt sogleich. Zumgrössten Theile wird es in Wasser, mit gelbbrauner, trüber Lösung,zum kleinern Theile in höchst rectif. Weingeist mit gelbbrauner, klarerLösung gelöst- Es ist der aus der Rinde des obengenannten Baumesausschwitzende Salt, welcher erhärtet aus Arabien zu uns gebracht wird.Die Myrrha electa sind unregelmässige, häufig tropfenförmige, unebeneStücke verschiedener Grösse. Aussen sind sie rauh, trübe, selten glän-zend, öfters mit feinerem Pulver bestäubt: die kleineren tropfenförmigenStücke werden ausgesucht als Myrrha in granis verkauft u. kommen inallen Schattirungen, von braungelb bis röthlichbraun, vor. Die M. na-turalis od. in sortis besteht aus Stücken obiger M., welche jedoch reich-lich mit unscheinbaren, dunkleren, nicht durchsichtigen Stücken, die gleich-sam aus mehreren kleinem zusammengesetzt scheinen, vermischt sindDie M. besteht aus einem äther. Oele, einem harzigen 11. gummigen Be-standteile. Das Gummi macht den grössten Theil des wässrigen Ex-Iracts aus. — Myrrhe, franz. Name der Myrrhe.— Myrrhen, Myrrha.— Myrrhin, ein von Kuikoldt in der Myrrhe gefundenes Harz. —Myrrhinsäure wird durch Schmelzen des Myrrhin in Glasröhren darge-stellt. —MyrrhlllUS, a, um, adj., ai»s od. von Myrrhen, myrrhenartig,Myrrhen-. — Myrrhoidill, eine von Planche in einer sehr reinen,echten Myrrhe gefundene eigentümliche Substanz. — Myrrhol, nachRuikoldt das destillirte Myrrhenöl.

OTyrtncene, ärtim, /'./>/., Myrlenpflanzen \ Charaktere derselben sind:entgegengesetzte odei wechselnde ßl'ätter, meist drüsig ohne Nebenblät-ter, ein mit dem Fruchtknoten verwachsener Kelch (Unterkelch) > Blu-menblätter so viel als Kelchblätter, au der Basis des Oberkelchs; einStaubwegi eine vielfäcbei ige Fracht, eiweisslnser Samen. Hierher gehört der Cajeputbaum. — Myrli, oruin, f. pl., Myrtengewachse. -—Myrtidällou, i, n., ein Schwamm, der an Myrleuslauden wächst; 2) dersogen. Nelkenpfeffer; I) dei-Heldelbeereiiweln.— Myrtiforinis, e. adj.,my Heil förmig, myrtenblaltfbrinig, inyrteubeerenförmig ( v. myrtus, dieMyrte, u forma , die Form). — Myrtillus. i. im , die Heidelbeere,wilde, kleine Myrte (Oiini/i. v. Myrtus, die Myrte), wegen Aehnlichkeitder Blätter), — Myrtödes, is, «4/., myrlenförmig (\. piftof [myrtos],die Myrte , u. tiäoi; [eidns], die Form). — MyrtUIH, i, eine Myr-tenbeere (auch Heidelbeere}; Myrtus, 1, f., die Myrte (12. Cl. 1.Ordn. L, ; Myrtaceae nal. Fatn.); 1. II. Myrtus l'imenta h., die pfeilerartige Myrte od. Neneivurze.

Mys, yos. »«.. I) die Mails; 2) der Muskel; 3) der Walllisch (weildieser sich unlei dem Wasser bewegt, wie die Maus unter einer Deckeoder wie ein Muskel unter der Haut); 4) das Mark (v, pvm [myöj, kleineschnelle Bewegungen machen).

-HynäriiH, a, um, adj., ekelhalt, höchst widerlich (v. (ivoi, ftv£o>[myö, mj/®o], widerlich sein, nach Mäusen stinken).

Mydteriiuii, i, «., 1) das Geheimnis»; 2) das Geheimmiltel; 3) dasMäuseloch (v. #*5« l >"»*], die Maus, u. tifttu [fereö], lauschen,lauern).

Mysticus, a, um, adj., geheim, gelieininissvoll (v. nvaTtji; [mj/s/es j,ein Eingeweihter, ein zu einem geheimen Hunde Gehöriger).

.Wytilu«, 1, m., die Miesmuschel; 1 B. Mytilus edulis (liefert mitdie Austerschalen),