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3 (1850) L - Z
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774
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The'i'n, • Theobbomin.

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Kochen mit Barytwasser bei abgeschlossener Luft wird es uuterBildung von ameisensaurem und cyansaurem Baryt zersetzt. In Bezugauf die Constitution des Theins ist zu bemerken, dass dasselbe dieBestandtheile enthält von

2 At. Cvansäure 0 4 N 0

1 At. Aethvloxyd CM. 0— 1 At. Sauerstoff 0

(Obgleich diese Formel der einfachste Ausdruck der Zusammen-setzung ist, so beweisen doch Slenhouse's Analysen der Platin-verbindung, dass diese Formel verdoppelt werden muss.) Die Ver-bindungen des Thei'ns wurden von Stenhouse und Nicholsonuntersucht, in chemischer Beziehung verhalt sich das Thein inwässriger Lösung ganz indifferent, zu Säuren verhält es sich alssehr schwache Base. Die bekannten Verbindungen des Theins sinddie mit Chlorwasserstoffsaure und Schwefelsäure, ausserdem stellteNicholson (Journ. f. pr. Chem. XLI. 466) noch folgende dar:Platinverbindung C 16 H 10 N 4 °» + € ' a + pt Cl z

Silberverbindung C 16 H 10 N 4 0 4 -{-AgO+'&O.

Quecksilberverbindung C ls H 10 N 4 O 4 -\-2HgGlGoldverbindung C 16 H 10 N 4 0 4 + €/H -f Au€l 3 .

R. Wgr.Thekore-tin, C 24 H a0 , ist ein wahrscheinlich aus Terpentinölentstandener Körper, der sich nach Steenstrup (Journ. f. pract,Chem. XX. 460) in den IntercellulargMngen von fossilen Fichten-stämmen zwischen Holz und Rinde findet. Es ist farblos, krystalli-nisch, schmilzt bei + 45, siedet bei + 336, ist unlöslich in Wasser,schwer löslich in Alkohol, leicht löslich in Aether. Sein speeifischesGewicht 1,008. Mit dem Thekorelin zusammen findet sich ein an-derer Körper, das Phyllorelin, der bei 87,5° schmilzt, bei 360° sie-det und sich in Alkohol leichter als ersteres löst. R. Wgr.

Thelike. Wintert glaubte in verschiedenen Marmorartenund Stalactiten einen der Andronia ähnlichen Stoff gefunden zuhaben, welchen man aus diesen Substanzen erhalte, wenn mansie in Salzsäure löse, mit Ammoniak niederschlage, abfiltrire, unddas Filirat mit kohlensaurem Kali fälle. Der entstehende Niederschlagwar die Thelike, er war ein starkes Alkali, und hatte die merkwür-dige Eigenschaft, dem galvanischen Strome ausgesetzt an dem po-sitiven Pole in Flussspathsäure verwandelt zu werden. S. Kopp'sGeschichte d. Chem. 111. 59. R. Wgr.

Thcnartlit ist natürliches wasserfreies schwefelsaures Na-tron, NaS, das in den Steinsalzlagern von Espartinas in Aranjuezin spitzen Rhombenoctaedern, die an der Luft durch Wasseraufnahme

verwittern, krysfallisirt vorkommt. Z.

Theobromin, C 9 H.N s 0 2 (Woskresensky), C 14 H 8 N 4 0 4(Glasson). Das Theobromin wurde von Woskresensky (Journ. f,pr, Chem. XXXUJ. 394) in den, Cac.iohohn.on entdeckt; es wird dairc.

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