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3 (1850) L - Z
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TfiNNANTIT. — TfiREBEN.

Tetraeder, die sich oft wieder zum Oclaeder ergänzen, und dasGranaloeder. nach dessen Flächen auch unvollkommene Theilbarkeitstattfindet, Die Krystalle sind undurchsichtig, matt oder wenig metall-glänzend, bleigrau his eisenschwarz, im Strich röihlichgrau, habendie Härte 4, das specifische Gewicht 4,37. Die chemische Zusammen-setzung wird nach Kudernatsch's Analyse, welche 27,76 Schwefel,19,10 Arsenik, 48,94 Kupfer, 3,57 Eisen und Spuren von Silber gab.

ausgedruckt durch die Formel R^ Jis + 2€m, As, worin R — Fe und

Cu bedeutet. (Schweig«. Joum. XXXII. 486. Poggend. Annal.IX. und XXXVIII. 397. ' Z.

Tenorit ist ein natürliches, |n sechsseitigen Tafeln krystallisir-les, auch in feinschuppigen oder erdigen Partieen von dunkelgrauerbis schwarzer Farbe und Metallglanz in Klüften der Lava des Vesuvsvorkommendes Kupferoxyd. (Berzelius. Jahrber. XXIV. 282.)

Z.

Tepliroit nennt Breithaupt ein im (1 +2) axigenSystemekrystallisirendes, gewöhnlich in körnigen, mit prismatischer Spallbar-keit versehenen Massen vorkommendes, graues bis rölhlichbraunes,schwarz anlaufendes, fettglänzendes, kantendurchscheinendes Mineralvon Neu-.Jersey, das nach Rammeisberg ein Mangansilicat von der

Formel Mn 3 Si ist. Dessen Handwörterbuch Ister Supplementbaud.Mit Säuren bildet es ohne Chlorentwickelung eine steife Gallerle,vor dem Löthrohr verhält es sich wie die übrigen Mangansilicate.

Z.Terbinerde, s. Terbium.

Terbium. Mosander wies nach, dass dieYttererde Gado-lin's ein Gemenge von drei verschiedenen Metalloxyden sei, derenRadikale folgende sind: das Yttrium, das Terbium und das Erbium.Das Terbium, dessen Oxyd Terbinerde genannt wird, scheint weisszu sein. Die Salze desselben sind von süssem Geschmacke, nehmenbeim Krystallisiren meistens eine amethystrothe Farbe an, und schei-nen an der Luft eher zu verwittern, als zu zerfliessen. Ueber dieTrennung des Terbiums vom Yttrium und Erbium siehe Yttrium.(Philosoph. Maaaz. Oclober 1843. S. 251 oder Journ. f. prakt. Chem.XXX. 289.) • R. Wgr.

Ter eben, C 10 H S . Das Tereben ist ein Umsetzungsproductdes Terpentinöls. Es ist flüssig, von angenehmem Thymiangeruche,spec. Gew. = 0,872, und der Siedepunkt gleich dem des Terpentin-öls. Man erhält das Tereben, indem man gleiche Theile Terpentinölund Schwefelsäure vorsichtig miteinander mischt; die dabei eintre-tende Hitze ist so bedeutend, dass ein grosser Theil des Terebensvon selbst iiberdestillirt; nach beendigter freiwilliger Destillation wirddie Retorte erhitzt; das bei 210 — 220 ° Uebergehende ist grössten-theils Tereben, das von Neuem mit Schwefelsäure, kohlensauremKali zur Entziehung der schwefligen Säure und zuletzt zur Entwäs-serung mit Chlorcalcium behandelt wird. Das reine Tereben ist ohne