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3 (1850) L - Z
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SubehylsXuiiü, Substitution,

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I

Suberylsäure, Syn. von Korksäuro.

Sublimat, s, Chlorquecksilbei\

Suboxytle, s. Oxyde,

Substitution, Metalepsie, Vertretung, Wahrend von denmeisten Chemikern in den organischen Verbindungen zusammenge-setzte Radikale angenommen werden, hat Dumas eine von dieserAnsicht gänzlich abweichende Theorie, die Substitulio nstheorie,aufgestellt. Unter der Substitution versteht man im Allgemeinen eineZersetzung, bei welcher durch Einwirkung eines einfachen Stoffes, odereiner unorganischen oder selbst organischen Verbindung, irgend einElement der organischen Verbindung, ausgenommen der Kohlenstoff,ganz oder nur zum Theil entzogen wird, so dass an die Stelle die-ses BAementes ein anderes Element oder eine andere unorganischeoder einfachere Verbindung nach derselben Atomzahl in die organi-sche Verbindung eintritt. Dieser Theorie zufolge glaubt Dumas,dass es in der organischen Chemie gewisse Typen (s. d. Art.)giebt, die aus einer gewissen Anzahl verbundener Elemente bestehen,von denen ein jedes Element nach und nach durch ein anderesersetzt werden kann. Wenn aber ein Atom aus einer Type austritt,ohne dass dasselbe durch ein anderes Element ersetzt wird, so wirdeine neue Type gebildet, weil die Atome nicht mehr in ihrer ur-sprünglichen Lage bleiben. Dumas betrachtet, als zu demselbenchemischen Typus gehörig, die Körper, welche dieselbeAnzahl von Aequivalenten enthalten, in denen diese aufgleiche Art und Weise gruppirt sind; sie müssen notwen-digerweise dieselben Fundamentale igen sc haften besitzen.Die Annahme Walter's, dass in der Kampher-Schwefelsä'urezwei At. Kohlenstoff durch zwei schwefliger Säure vertreten sind, istverwerflich. Beispiele, dass einer Verbindung Bestandteile entzogenwerden, ohne dass andere Körper an ihre Stelle treten, sind: Al-kohol C 4 H G 0 2 mit Salpetersäure behandelt, es werden zwei AtomeWasserstoff entzogen, und es bleibt Aldehyd C i H 4 0 2 zurück. Inanderen Fällen ist der Ersatz der entzogenen Bestandteile ein nichthinreichender, z. B. Chlor entzieht dem Alkohol fünf AequivalenteWasserstoff, während nur vier Aequivalente Chlor in die neue Verbin-dung des Chloral eintreten (C.H G 0 2 + 8ü = C^, j 0 2 +5CZH).

Zuweilen enthält der neuenlstandene Körper nach der Substitutionmehr Atome, als vorher; z. B. das Aetheringas C 4 H 4 bildet mit über-schüssigem Chlorgas in der Sonne behandelt C 4/ G (C 4 H 4 + LOCI= C 4*/ S +4/H).

Bei einzelnen Verbindungen wird der Wasser-stoff vollständig ersetzt, so verwandelt sich z. B. Chlorwasserstoff-äther C 4 H.Z nach und nach in:

C, l1, C 4 £ Gl, C 4 »/, ^^

Vergleiche dieses Werk 1. 89. Nach Gmelin's Handbuch d. organ.Chemie I. 64 können die Substitutionen aaf folgende Weise vorsich gehen: 1) ein oder mehrere Atome des auf die organische Vor«

U ,fGhC^? 1 und C t*,*.