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Säuren.
b.iFTGBÜN.
Indem man nun annimmt, dass der Wasserstoff durch ein Metallersetzt werden kann, so ist die Scheidewand zwischen Haloid- undAmphidsalzen gefallen. (S. d. Art. Salze).
Die Ansicht üavy's ist von Liebig (Lehrb. d. organ. Chem. 5)auf alle wasserhaltigen Säuren ausgedehnt und von ihm sind folgendeGesetze aufgestellt worden:
1. Die wasserstoflhaltigen Säuren sind Verbindungen eines odermehrerer Elemente mit Wasserstoff, in denen der Letztere vertretenwerden kann, durch Aequivalente von Metalien.
2. Vermehrt sich die Menge des Wasserstoffs ausserhalb desRadikales, so nimmt die Sättigungscapacität in gleichem Grade zu.oder sie nimmt ab.
3. Wenn zu den Bestandteilen des Radikales unbestimmteQuantitäten der nämlichen Elemente, oder verschiedene Elementetreten, während die Menge des ersetzbaren Wassers die nämlichebleibt, so versrössert sich das Atomgewicht der Säure, ihre Sättigungs-capacität bleibt aber dieselbe.
Dieser Ansicht zufolge, hängt die Sättigungscapacität einer Säurenicht von ihrem Sauerstoffgehalte und auch nicht von dem Radikaleselbst ab, sondern nur von dem durch ein anderes Element, nament-lich durch ein Metall, ersetzbaren Wasserstoff und von dem Grund-satze ausgehend, dass zwei-, drei-, vier- und fünfbasische Säurenexistiren, hat man angenommen, dass diese Säuren Verbindungenvon zwei, drei, vier, und fünf Atomen Wasserstoff und dass in den ent-sprechenden Salzen der Wasserstoff ganz oder zum Theil durch einMetall ersetzt wird. Demnach sind:
Metaphosphorsäure ... P t 0 6 -f H
Essigsäure......C 4 H e O t + H,
einbasische,
Pyrophosphorsäure ... P 2 O n -^ H{j
Komensäure ..... C il H i O 10 +H 2
Weinsäure......C 8 H s 0 12 + H 2
zweibasische, und
gewöhnliche Phosphorsäure P 8 O g + H 3
Citronensäure..... C l . i H 10 O ti + H 3
dreibasische Säuren.
Zu vergleichen d. Art, Substitution und die Lehrbücher vonGmelin, Liebig, Berzelius, Milscherlicb, Dumas, Meissner,Sehr ötter u. s. w. R. Wgr.
Saflorroth s. Carthamin.
Safranöl ist das ätherischeOel aus dem Stigma des Safrans(Crocus sativus). Es ist von gelber Farbe, leichtflüssig, schwererals Wasser, riecht nach Safran und ist von bitterm, scharfem Ge-schmacke. Es verwandelt sich mit der Zeit in eine weisse krystal-linische Masse, welche leichter als Wasser ist. R. Wgr.
Saftgrün, Blasengrün. Die grünen Beeren des Rhamnuseatharlicus werden zerquetscht, gähren gelassen, der Saft sodannausgepresst, und mit etwas Alaun und Pottasche abgedampft. Wenn