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3 (1850) L - Z
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Laboratorium Labrador.

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und Savart konnte an einer eubischen Pfeife den Ton auf dieseWeise um eine Quinte hinauftreiben. Uefaer einige Umstände, welchenoch auf die Höhe des Tones Einflus.s haben, siehe den Art. Luft-schwingungen. Da der Ton der Orgelpfeifen in der Kälte lieferist, als in der Wärme, so müssen sie öfters gestimmt werden. Diesgeschieht bei den offenen Pfeifen am gewöhnlichsten durch Auswei-ten oder Verengen des offenen Endes mit einem trichterförmigen In-strument, dem Stimmborn, bei gedeckten Pfeifen durch Ausziehenoder Einschieben des Hutes oder Stöpsels. Auch kann man dazu zu-weilen die sogenannten Barte benutzen, zwei Zinnstreifen, welchebei manchen Labialpfeifen zu beiden Seiten des Aufschnitts parallelder Längendimension der Pfeife stehen, um den Wind mehr zusam-menzuhalten. Werden sie nach innen so gebogen, dass sie sich überden Aufschnitt gegeneinander neigen, so machen sie den Ton tiefer,höher dagegen, wenn sie nach aussen gebogen werden. Auf derOrgel stehen die Pfeifen auf den Oeffnungen eines durch die Lademit Wind versehenem Kastens. Diese Oeffnungen sind durch höl-zerne belederte Ventile mittelst einer Feder geschlossen, bis sie durchdas Niederdrücken der Tasten weggezogen werden. S.

Laboratorium. Das chemische Laboratorium ist nicht mehrdie düstere, unheimliche Werkstatt des Chemikers, angefüllt mit aben-teuerlichen Apparaten und Instrumenten, welche aus den Rumpel-kammern alehymistischer Vorzeit mit herübergesohieppt worden sind.Die Apparate haben mit ihrer Genauigkeit nicht selten an Einfachheitund Eleganz zugenommen; der Ort, an welchem wir sie benutzen,ist freundlich und dem Lichte zugänglich. Die Kohlenöfen sind häufigdurch die Weingeistlampe verdrängt, und es ist einem Dilettanten inder Chemie möglich, seine Arbeitsstube zu einem Laboratorium um-zuwandeln ,, wenn ein Kamin gestattet, die schädlichen Dämpfe fort-zuführen. Die Laboratorien sind nicht allein für den Lehrer der Che-mie bestimmt, sie sollen auch den Studirenden, und endlich den Ge-werbetreibenden geötfnet sein, um sich für verschiedene Zweckedarin ausbilden zu können. In diesem Sinne sind in Deutschland dieLaboratorien in Giessen, Leipzig, Göttingen, Zürich eingerichtet. Be-schreibungen-der beiden ersten sind erschienen: Das chemische La-boratorium der Ludwigs-Universität zu Giessen von Hofmann. 1842.mit 8 Blättern Abbild. Das chemische Laboratorium der UniversitätLeipzig von 0. L. Erdmann. Leipz. 1844. mit 2 Taf. Auch im .Tourn.f. p. Ch. XXXI. p. 65. Beschreibungen älterer Einrichtungen findetman: Philos. Magaz. 1832. 1. Hare Description of the Laboratory andLecture-fioom in the Med. Dep. of the Univ. of Pennsylvania, p. 426.Thenard, Traite de Cbimie. Hier auch eine Abbildung der gebräuch-lichsten Apparate. Eine Sammlung aller Beschreibungen in dem Werke:Das chemische Laboratorium. Weimar. Landesindustriecompt. Auchbesonders in ßerzelius' Lehrbuch der Chemie letzter Band. Weni-ger vollständig in Schubarth, Elemente der technischen Chemie.Einleitung. M.

Labrador. Kalkfeldspath, Polychromatischer Feldspath. DieForm des Labrador ist klinorhomboidisch; eine klinorhomboidische

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