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2 (1914)
Entstehung
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175
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Kandiszucker und Invertzucker.

durch Ausschaben ein leerer Raum gebildet, in den die Deckklärezunächst eintritt, und dann durch die Zentrifugalkraft getrieben,allmählich die Brote durchdringt. Erfahrungsgemäß genügen, jenach der Beschaffenheit und Korngröße der Füllmasse, sechs bisacht aufeinanderfolgende Decken, um allen Sirup zu verdrängen.Meist verwendet man drei bis vier Vordecken mit blaßgelber undebensoviele Nachdecken mit wasserheller Deckkläre.

Die zur Herstellung des Zuckers in der sogenannten Würfel-form dienenden Platten werden entweder durch Pressen oder ausRaffinadefüllmasse in Zentrifugen dargestellt. Im ersten Fallewird feuchter Kristall-zucker, der aus kleinenKristallen besteht, instreifenförmige Plattengepreßt, die nach demFestwerden mit Knips-maschinen in die üb-liche Größe zerbrochenwerden. Zur Herstel-lung der Platten in derZentrifuge dient dieEinrichtung von Adant,wobei die Lauftrommelmit Einsätzen versehenist, in denen die Füll-masse abgeschleudertund gleichzeitig inPlättenform erhaltenwird.

Die Abläufe der Raffinerien werden weiter verkocht, nachdemman sie durch Filtration über Knochenkohle reinigte. Man erhältso auch Nachprodukte und schließlich Melasse.

j) Kandiszucker und Invertzucker.

Kandiszucker kommt in besonders großen, schön ausgebildetenKristallen in den Handel und wird, seiner ganz besonderen Reinheitwegen, mitunter für bestimmte Zwecke, so z. B. für die Champagner-fabrikation verwendet. Man erzeugt ihn, indem man sehr] reineRaffinadelösungen in flachen Kästen, in denen Bindfäden gespanntsind, langsam kristallisieren läßt. Die Kristalle setzen sich dannan den Bindfäden an und wachsen hier zu ansehnlicher Größe.

Abb. 39. Fescasche Brotzentrifuge.

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