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Die natürlichen Gruppen der Teerfarbstoffe.
in der Kälte, rasch beim Erhitzen auf der Faser nieder, woraufman noch ein schwach alkalisches Bad anwendet.
Ein Übelstand, den mit Anilinschwarz gefärbte Zeuge auf-weisen, ist das „Nachgrünen", das auf der Umwandlung desAnilinschwarz durch Säure in ein dunkelgrünes Salz beruht.Diese Farbenveränderung können schon sehr geringe Säuremengenbewirken, so z. B. schon die schwefelige Säure, die sich beimBrennen von Leuchtgas aus dem darin enthaltenen Schwefel-wasserstoff bildet. Man sucht diesem Übelstande durch sehrenergische Oxydation zu begegnen, ebenso durch nachträglicheBehandlung mit Kaliumbichromat oder durch Behandlung miteiner schwachen Lösung von Chlorkalk.
Wertvoll und wichtig ist die große Beständigkeit des Anilin-schwarz. Von der eben besprochenen Beeinflussung durch Säurenabgesehen, ist es seifenecht, leidet auch nicht unter der Ein-wirkung des Lichtes und ist selbst gegen Chlor bis zu einem ge-wissen Grade widerstandsfähig.
Chinolin und Akridin, die Stammsubstanzen der Chinolin-und Akridinfarbstoffe, verhalten sich ähnlich zueinander, wiedas Naphthalin zum Anthrazen, sie besitzen folgende Konsti-tutionsformeln:
/vChinolin
NAkridin.
Beide enthalten den Pyridinring, der als chromophore Gruppewirkt. Hierher gehören die Cyanine, das Chinolinrot und Chinolin-S e lb, die Akridinfarbstoffe, Benzoflavin, Chrysanilin usf.
Zahlreiche, für die Praxis der Färberei in den letzten Jahrenzur größten Bedeutung gelangte Farbstoffe gehören zur Gruppeder Schwefelfarbstoffe, die sich in verhältnismäßig einfacher Weisedarstellen lassen. Schon im Jahre 1873 wiesen Croissant undtlretoniere darauf hin, daß sich durch einfaches Schmelzen vielerorganischer Stoffe mit einem Gemenge von Ätznatron und Schwefel°der direkt mit Schwefelalkalien Substanzen bilden, welche die
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