Die Teerfarbstoffe.
dritte Möglichkeit, sie miteinander zu vereinen, besteht jedochnicht, weshalb es auch nur zwei Isomere gibt.
Als Beispiel einer Vereinigung von vier Benzolkernen seischließlich noch das ebenfalls im hochsiedenden Anteile des Stein-kohlenteeres vorkommende Chrysen angeführt. Es besitzt dieempirische Formel C 18 H 12 und die Konstitutionsformel:
CHHc/\cH
HC
>A
CH
HC
c
CH
Isomer mit Chrysen ist das Naphthanthrazen.
Schließlich seien noch als Beispiele für stickstoffhaltigeKerne das Pyridin und das Chinolin erwähnt. Das Pyridin besitztdie Formel C 5 H 5 N, das Chinolin C 9 W 7 N. Die Konstitutions-formeln sind:
HC CH
CH
\
7
HC
HC
CH
•/ \
C CH
V V
CH
Pyridin Chinolin.
Beide Verbindungen bilden natürlich auch durch Substitutiondie mannigfaltigsten Körper, von denen besonders gewisse Chinolin-verbindungen für die Industrie der Teerfarbstoffe wichtig wurden.
3. Zwischenprodukte der Teerfarbenfabrikation.
Die durch die fraktionierte Destillation des Steinkohlen-teeres erhaltenen Körper müssen zunächst in neue Verbindungen,wie Chloride, Nitroprodukte, Basen, Phenole, Säuren, Ketone usf.
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