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2 (1914)
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Theorie der Benzolderivate.

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so kann ein einwertiges Atom oder Radikal entweder an dieStelle 1 oder 2 treten. Da der Naphthalinkern symmetrischgebaut ist, so sind hier je vier Stellen gleichwertig, nämlich 1, 7,4, 10 und 2, 3, 8, 9. Um hier nun die Unterscheidung leicht zuermöglichen, hat man die Stellen 1, 7, 4 und 10 mit den griechischenBuchstaben et, die Stellen 2, 3, 8 und 9 mit ß bezeichnet. BeimNaphthalin sind schon 10 Disubstitutionsprodukte möglich, so-ferne die Substituenten gleich sind. Sind dagegen die substi-tuierenden Gruppen verschieden, so wächst die Zahl der mög-lichen Isomeren bedeutend, es gibt beispielsweise 14 Tri- und22 Tetrasubstitutionsprodukte des Naphthalins.

In gleicher Weise, wie im Naphthalin zwei Benzolkerneverbunden sind, können auch drei oder vier zusammen treten.Vereinigen sich drei Benzolkerne, so sind schon zwei isomereFälle möglich. Einer derselben entspricht dem Anthrazen, dessenempirische Formel C 14 H l0 ist. Seine Konstitutionsformel, ausder die drei Benzolkerne ersichtlich sind, ist:

CH CH CH

HC/\CA\C/"\CH

CH CH CHDas mit dem Anthrazen isomere Phenantren besitzt diefolgende Konstitution:

CH

Wie ein Blick auf dieses Schema lehrt, sind hier die dreiBenzolkerne in anderen Stellungen aneinander gelagert, eine

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