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Eichenriudenmehl.
b) kürzere und breitere gerundet-eckige, oft an denSeiten eingedrückte oder ausgeschweifte, 3—öscitige, dickwandigeSteinzellen mit dichter Tüpfelung und mehr oder wenigerweitem Lumen von ca. 45—120 ja Länge bei 30—75 \>- Breite.Durch Verlängerung an einem oder dem anderen Ende in dieForm a) übergehend.
Zuweilen kommen zu den Steinzellen spärliche Reste derinneren Partien des Mesocarps, Stücke eines lockeren sphäroi-dalen dünnwandigen Parenchyms, welche allenfalls einzelneoder Gruppen von dicht punktirten sklerotischen Parenchym-oder von Steinzellen, oder auch kleinere rundliche Krystall-zellen mit je einer groben Druse (21 ;x), einem oft zerklüftetenEinzelkrystall oder einen Haufen ungleicher Krystallkörner vonKalkoxalat einschliessen.
Auch Bruchstücke von engen Spiralgefässen begegnetman hie und da zwischen den Steinzcllen.
Buchtige, ästige Steinzellen (wie im Pulver der Walnuss-
schalen) fehlen.
Der Aschengehalt gepulverter Krachmandelschalen wurde mit 4'25%(0'19% Sand) ermittelt.
15. Eichenrindenmehl. Gepulverte Eichenrinde vonunseren einheimischen Eichen-(Quereus-) Arten (pag. 318) wurdezuweilen als Fälschungsmittel von Gewürzpulvern gefunden.
Das blass-, fast fieischröthliche Pulver von stark zusammen-ziehendem Geschmack und befeuchtet von loheartigem Gerüche,färbt sich mit Eisensalzlösung befeuchtet tief (schwarz) blau.
Unter dem Mikroskope besteht es der Hauptsache nach ausGewebstrümmern eines ziemlich kleinzelligen Parenchyms, dessenZellen eine braune, mit Eisenchlorid sich tiefblau färbende form-lose Masse enthalten, aus einzelnen Parenchymzellen und heraus-gefallenen braunen Inhaltsballen, neben zahlreichen grösseren(18—33 (a) und kleineren (9—15 p.) Krystallen von Kalkoxalat,meist Einzelkrystallen(ZAvillingen und Combinationen), seltenermorgensternförmigen Drusen (12—24 ;x) und aus reichlichen poly-morphen Steinzellen, einzeln: rundlich, gerundet-kantig, auch knor-rig, ästig und in Gruppen, verschieden gross, die kleineren 18 bis30 [-»-, die grösseren 60—75—90 p-, sehr dickwandig, viele fast voll-ständig verdickt, andere mit sehr dicker Wand, aber weitem Lumen,alle reich getüpfelt, mit farbloser, in Kalilauge gelber Wand.Hiezn kommen seltene Korkstücke aus kleinzelligem Gewebe undals besonders charakteristisch sehr reichliche Stücke von schmalen(9—15p-), sehr dickwandigen, langen (bis 600p-) Bastfasernund Fragmente von Bündeln solcher Bastfasern, häufig vonKammerfasern begleitet mit kleinenEinzelkrystallen von Kalk-oxalat und von Siebröhren mit schönen Sieb tüpfeln an den Quer-und Seitenwänden. Stärkemehl fehlt dem Pulver gänzlich.
Der Aschengehalt des(0-21% Sand) ermittelt.
reinen Eiclienriudenpulvers wurde mit 5 91