Kalmus.
sehr weit (45—60 p, sonst die Gefässe 15—30 [/., meist 15 bis24a weit).*)
Die wohl der Bündelscheide angehörenden Kammer fasernbestehen aus kleinen (15—18p langen) Zellen, welche in langenaxilen Zügen in manchen Stücken der Droge wenigstens dieperipheren Bündel rings umscheiden. Ihre Membran ist einwärts,zum Theil auch seitlich stärker verdickt als nach aussen undverkorkt. In jeder Zelle liegt ein wohl ausgebildeter Einzelkrystallaus dem monoklinen System (rhomboederähnlich oder Combinationähnlich den Coea-Krystallen) von Kalkoxalat (7 - 5—12p. lang),
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Elemente des Wurzelpulvers, pr. Fragment des Grundparenchyms mit Stärkemehl im
Inhalt und einer Oelzeile (O), sp. Gefässfragment und daneben Bruchstücke eines Spiral-
bandes, a Stärkekörner.
und zwar in einer Aussackung der Zellmembran (besonders schönviolett gefärbt mit Naphtylenblau nach Kalibehandlung). **)
Das Vorkommen der Krystalle in Kammerfasern ist nach den Stücken derDroge sehr verschieden. An manchen Stücken sind sie so spärlich, dass sie nurmit Noth hie und da gefunden werden, an anderen dagegen fast an jedem Bündelmassenhaft vorhanden.
Das fleischröthliche gewürzhafte Kalmuspulver ist mikroskopischcharakterisirt (Fig. 259) durch reichliche freiliegende kleinkörnige Stärke (a),
*) Unter den Gefässen Binggefässe mit Uebergängen zu Spiral- und Netz-gefässen und Treppentracheen mit üebergang zu Netzgefässen mit weiten Masehen.**) Naphtylenblau nach Kalibehandlung (und Neutralrisation) färbt tiefviolett die Membran (und den Inhalt) der Korkzellen, der verkorkten Epidermis-zellen, der Gefässe, der Bastfasern, der Kammerfasern und zum Theil der Endo-dermis-, Gerbstoff- und Oelzellen. Methylenblau färbt die Membran der Epidermis-und Korkzellen grün, den Inhalt der letzteren blau.