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Die wichtigsten vegetabilischen Nahrungs- und Genussmittel : mit besonderer Berücksichtigung der mikroskopischen Untersuchung auf ihre Echtheit, ihre Verunreinigungen und Verfälschungen ; mit 271 Holzschnitten
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Kalmus.

messer). Im Kerne fehlen die dickwandigen Bastfasern im all-gemeinen den Gefässbündeln, doch trifft man auch hie und da Bündelaus dickwandigen Bastzellen, wie in den äusseren Rindenpartien.auch im Centralcylinder an. Die Gefässbündel zeigen hier amQuerschnitt (Fig. 258) einen peripheren Kreis von weiten undengeren Gefässen, welcher einen ansehnlichen Phloemstrang um-gibt; an Stelle der dickwandigen Bastfasern findet sich zwischenden Gefässen und in deren Peripherie ein Gewebe aus axil gestreck-ten, grösstentheils prosenehymatischen dünnwandigen Elementen.

Diese sind, durch Kalilange isolirt, an 90150 u- lang bei 912 a Breite,an den Enden gespitzt, stumpf oder gestutzt, mit parenehym-, grösstentheils aber

Mg. 258.

pll

g

Querschnitt durch ein GefUssbündcl; ph. Phloemtheil, g Gefässtheil desselben, pgebendes Grundparenchym.

prosenchymähnlichem Verbände, an den Langseiten oft wellig oder ausgeschweift-gezähnt, zuweilen knorrig. Ihre feingetüpfelte dünne Membran färbt sich mitNaphtylenblau hellblau.

Die Bastfasern in den rindenständigen Bündeln sind zumTheil ziemlich lang und oft an den Enden sehr lang und feinzugespitzt, an den Seiten häufig ausgeschweift-gezähnt, am Quer-schnitte polygonal, dickwandig, ohne deutliche Mittellamelle,aber weitlichtig, ca. 48;x breit. Naphtylenblau färbt ihrespaltcntüpfelige Membran tief violett gleich der Membran derGefässe.

Die Gefässe sind fast durchwegs langgliederigo Treppen-,Treppen-Netz-, Spiral- und Binggefässe; besonders die letzteren